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Komponenten | 10 Juli 2007

SolarWorld errichtet weitere Waferfabrik in Sachsen

Die SolarWorld AG baut für 600 Millionen Euro eine weitere integrierte Solarfabrik (GigaFab) in Freiberg. In Sachsen werden damit die Kapazitäten in der Waferproduktion um 500 MW auf 1,0 Gigawatt verdoppelt.
Am Standort Freiberg sollen auf einer Fläche von 20 ha 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Laut Unternehmenssprecherin Susanne Herrmann ist der erste Spatenstich für Mitte 2008 geplant.

Aufgrund der hohen internationalen Nachfrage für die Siliziumwafer der Freiberger Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG sei die Verdoppelung des bisherigen Ausbauziels notwendig, so SolarWorld. Mit Kunden aus der internationalen Solarzellen- und Solarmodulindustrie konnten weitere Langfristverträge über 500 Millionen Euro abgeschlossen werden. Insgesamt summiere sich der Auftragsbestand damit auf 5 Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2020. 90 Prozent der Aufträge stammen aus dem Ausland, allein 43 Prozent aus Asien.

Bereits Mitte April dieses Jahres hatte die SolarWorld AG am Produktionsstandort Freiberg eine neue Waferfabrik eingeweiht. Schon damals wurde die vorhandene Fertigungskapazität verdoppelt, wobei SolarWorld insgesamt 60 Millionen Euro in die neue Anlage investierte.

In Süd-Korea konnte SolarWorld zudem einen Auftrag zur Lieferung und zum Bau eines 15 Megawatt starken Solarprojektes abschließen. Auftraggeber ist der Gochang Solarpark Co Ltd. Unternehmensangaben zufolge starten in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do bereits in diesem Monat die Bauarbeiten. Anfang 2008 sollen diese abgeschlossen sein.

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