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© manz Markt | 09 MĂ€rz 2018

Manz erzielt 2017 höchstes Umsatzvolumen der Unternehmensgeschichte

Maschinenbauer Manz konnte, in einem Übergangsjahr, in dem zahlreiche Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt wurden, sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenĂŒber dem Vorjahr deutlich verbessern.
Der Umsatz stieg um 40,7 Prozent auf ein Rekordniveau von EUR 325,0 Mio. (Vorjahr: EUR 231,0 Mio.), das EBIT verbesserte sich inklusive eines Solar-Sondereffekts aus dem Verkauf der Manz CIGS Technology GmbH um EUR 37,5 Mio. auf EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR minus 35,9 Mio.). Insbesondere das vierte Quartal 2017, mit einem Umsatzbeitrag von EUR 132,3 Mio. bei einem positiven EBIT, habe die positive Entwicklung des Unternehmens widergespiegelt. Eckhard Hörner-Marass, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: "2017 war ein anspruchsvolles Jahr, in dem wir einiges auf den Weg gebracht haben, um wieder nachhaltig profitabel zu sein. Durch gezielte Organisations-, Prozess- und Ablaufverbesserungen konnten wir unsere Wettbewerbs- und RenditefĂ€higkeit kontinuierlich steigern. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistete unser Optimierungsprogramm ,Manz 2.0', das diverse Maßnahmen zur Steigerung der ProduktivitĂ€t umfasst - etwa durch Kostenoptimierung oder die Verschlankung der Organisation. Zudem bauen wir seit Mitte 2017 unser Produktportfolio deutlich um standardisierte Einzelmaschinen und Module aus. Dies wird zur Ausweitung der Kundenbasis sowie zur weiteren Stabilisierung des GeschĂ€ftsmodells beitragen. Die damit verbundenen Investitionen haben bereits in den zurĂŒck liegenden Wochen ihre Wirkung in einem kontinuierlichen Auftragseingang entfaltet." Finanzvorstand Gunnar Voss von Dahlen ergĂ€nzt: "Mit den Entwicklungen 2017 sehen wir uns in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg zu einer soliden GeschĂ€ftsentwicklung. Allerdings ist ein solch tiefgreifender Optimierungsprozess auch kein SelbstlĂ€ufer. Wir haben noch einige Aufgaben vor uns, die wir 2018 lösen werden, um unsere ProfitabilitĂ€t planmĂ€ĂŸig weiter zu steigern." Bei Betrachtung der Segmente gestaltete sich die operative Entwicklung 2017 unterschiedlich. Das Solarsegment war wesentlich gekennzeichnet durch die Realisierung der CIGS-GroßauftrĂ€ge. Seit dem Startschuss Mitte 2017 befindet sich die Manz AG im vorgesehenen Zeitplan, die vereinbarten Meilensteine wurden alle erreicht. Da die Realisierung aufgrund behördlicher Formalien jedoch erst spĂ€ter als erwartet starten konnte, wurden Umsatz- und ErgebnisbeitrĂ€ge entgegen der ursprĂŒnglichen Planung teilweise in das GeschĂ€ftsjahr 2018 verschoben. Stabil und planmĂ€ĂŸig habe sich im Segment Electronics das klassische DisplaygeschĂ€ft entwickelt. Der Markt fĂŒr Anlagen zur Produktion von EndgerĂ€ten wie beispielsweise Smartphones oder Tablet-Computer hingegen blieb hinter den ursprĂŒnglichen Erwartungen zurĂŒck. Im Segment Energy Storage konnte die Umsatzentwicklung die Prognose nicht erfĂŒllen. GrĂŒnde hierfĂŒr sind konkrete Projekte, die entgegen der ursprĂŒnglichen Planung nicht gewonnen bzw. von Kundenseite nicht realisiert wurden. Sehr dynamisch habe sich das Segment Contract Manufacturing entwickelt. Bei einer hohen Nachfrage am Markt konnten insbesondere die GeschĂ€ftsaktivitĂ€ten von Talus Manufacturing planmĂ€ĂŸig ausgeweitet werden. Auch das ServicegeschĂ€ft entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen des Vorstands, wenngleich der Umsatz aufgrund von Verschiebungen im Projektmix im Vergleich zum Vorjahr rĂŒcklĂ€ufig war, schreibt das Unternehmen in einer Finanzmeldung. FĂŒr die weitere Zukunft zeigt sich Finanzvorstand Voss von Dahlen zuversichtlich: "Unsere konzernweiten Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbs- und RenditefĂ€higkeit greifen. Das belegt unsere Unternehmensentwicklung: Nach zwei verlustreichen Jahren 2015 und 2016, haben wir 2017 den Turnaround geschafft - wir weisen inklusive der Solar-Sondereffekte ein positives operatives Ergebnis aus."
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