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© Dassault Systemes
Markt |

Dassault Systèmes und RWTH Aachen schließen Partnerschaft

Die RWTH Aachen wird die cloudbasierte 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes in die Lehrpläne von 13.000 Studierenden aus dem Maschinenbau integrieren. Dassault Systèmes hat dazu eine auf zehn Jahre ausgelegte Partnerschaft mit dem Lehrstuhl und Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) der RWTH Aachen verkündet.

Ziel sei es, die Kompetenzen im Rahmen der Ingenieurausbildung auszubauen und den Standort Deutschland durch die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte langfristig zu stärken. Dadurch werden Studierende und Nachwuchsingenieure des MSE und weiterer Partnerlehrstühle auf Basis der neuesten Virtual Twin-Lösungen im Bereich MBSE geschult. Die 3DEXPERIENCE Plattform verbindet die Modellierung mit physischer und KI-basierter Simulation und schafft die Rückverfolgbarkeit von Systemparametern in einer kollaborativen Umgebung. Die Studierenden profitierten von praxisorientiertem Lernen, das schließlich branchenübergreifend in allen Bereichen ihres Arbeitslebens Anwendung finden werde und lange Einarbeitungsprozesse überflüssig mache, heißt es in einer Mitteilung.

Neben der Ausbildung werden gemeinsame Forschungsaktivitäten zwischen dem MSE und Dassault Systèmes gefördert, um modellbasierte Methoden und Prozesse des Systems Engineering zu verbessern. Neue Technologien, die aus der Forschung resultieren, werden durch das Center for Systems Engineering (CSE) in die Industrie transferiert. Das CSE ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Hochschulinstituten und Industriepartnern auf dem Campus der RWTH Aachen, der sich der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie verschrieben hat, um Entwicklungen im Ingenieurwesen voranzutreiben.

„Der Wandel hin zu einem KI-gestützten, durchgängig digitalen Produktentwicklungsprozess erfordert Ingenieure, die im Bereich MBSE geschult sind. Deswegen haben wir uns für die Lösungen auf der 3DEXPERIENCE Plattform entschieden“, erklärt Professor Georg Jacobs, Leiter des Instituts für Maschinenelemente und Systementwicklung der RWTH Aachen. 

Model-Based Systems Engineering hat sich als Schlüsseltechnologie für die zukunftsgerichtete Produktentwicklung von autonomen Fahrzeugen, Flugzeugen und medizinischer Ausrüstung erwiesen – sowie für alle weiteren Bereiche, die Mechanik, Elektronik und Software kombiniert einsetzen. Fachkräfte mit umfassenden Kenntnissen in der Modellierung und Simulation seien deshalb bei Unternehmen in stark regulierten und wettbewerbsorientierten Märkten äußerst gefragt, da sie ihre Expertise in der komplexen und kreislauforientierten Produktentwicklung einbringen können.


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