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© solarworld Markt | 14 Februar 2017

SolarWorld: Fertigung multikristalliner Wafer, Zellen & Module eingestellt

Mit einem Ma├čnahmenpaket konzentriert sich Solarworld zuk├╝nftig vollst├Ąndig auf die Herstellung und den Vertrieb von Hochleistungsprodukten auf Basis monokristalliner Siliziumtechnologie und mit der PERC-Technologie (Passivated Emitter Rear Cell).
Die Fertigung multikristalliner Wafer, Zellen und Module, die technologiebedingt ├╝ber geringere Wirkungsgrade verf├╝gen, wird im Laufe des Jahres 2017 stillgelegt. Die konzerneigene Forschungsgesellschaft SolarWorld Innovations GmbH wird sich auf leistungssteigernde Verfahren konzentrieren, die sich mit der PERC-Technologie kombinieren lassen. Als eine Weiterentwicklung des PERC-Ansatzes bietet SolarWorld bereits heute Bisun-Module an, die das Sonnenlicht von der Vorder- und R├╝ckseite in Strom umwandeln. "Wer SolarWorld kauft, soll Hochleistung bekommen - immer", so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Im Wettbewerb bestehen wir, wenn wir uns ausschlie├člich auf innovative Solartechnologie h├Âchster Qualit├Ąt, Langlebigkeit und Leistung konzentrieren." Im Zuge der Fokussierung plant das Unternehmen, seine Wertsch├Âpfungsstufen an einzelnen Produktionsstandorten zu b├╝ndeln: Kristallisation und Zellfertigung im th├╝ringischen Arnstadt sowie die Wafer- und Modulfertigung im s├Ąchsischen Freiberg. Dadurch kann der Konzern Skaleneffekte schneller erzielen, Redundanzen abbauen, Prozesse vereinfachen und so Raum f├╝r zuk├╝nftiges Wachstum schaffen. Die kleineren Fertigungen f├╝r Module in Arnstadt und Zellen in Freiberg werden verlagert. Am US-Standort Hillsboro werden bereits ausschlie├člich PERC-Zellen und -Module gefertigt. Die Ma├čnahmen f├╝hren zu einem geringeren Aufwand in Produktion, Vertrieb und Verwaltung, welcher mit einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl um rund 400 bis 2019 einhergeht. Parallel investiert SolarWorld j├Ąhrlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in den kontinuierlichen Ausbau und die Verbesserung ihrer Hochleistungstechnologien. Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: "Die geplanten Ma├čnahmen f├╝hren zu einer deutlichen Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Unser Ziel ist es, gest├Ąrkt aus der schwierigen Marktphase hervorzugehen und bis 2019 unsere Modulabsatzmenge auf rund 2 Gigawatt zu steigern."
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1