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© KION Group Markt | 05 Dezember 2016

Kion CEO Riske sieht weiteres Wachstumspotenzial

Der Vorstandsvorsitzende der Kion Group, Gordon Riske, sieht durch Übernahme des Spezialisten fĂŒr Automatisierung und Lieferketten-Optimierung Dematic zusĂ€tzliches Wachstumspotenzial.
"Mit der Akquisition schaffen wir ein Unternehmen, dessen Angebot die gesamte Lieferkette umspannt. Unser Produktportfolio ist einzigartig und reicht von Gabelstaplern bis zu vollautomatisierten Materialfluss-Lösungen", sagte Riske. "Auch bei unserer globalen PrĂ€senz gewinnen wir erheblich an Reichweite dazu." Der neue CEO von Dematic, John Baysore, hob bei der Veranstaltung das Marktpotenzial durch die Megatrends Digitalisierung, wachsende StĂ€dte und immer grĂ¶ĂŸerer Kundenkomfort hervor. "Die Automatisierungslösungen von Dematic werden von Kunden benötigt, die den sich wandelnden KonsumentenbedĂŒrfnissen anpassen und ihren Wettbewerbsvorteil wahren wollen", so Baysore. Treiber seien beispielsweise im Einzelhandel das boomende Online-GeschĂ€ft, steigende Lohnkosten, der Trend zu kleineren LĂ€den und die daraus folgende Verlagerung von LagerbestĂ€nden in Verteilzentren. Kion Konzern kĂŒnftig mit drei Segmenten Die Kion Group wird in der Folge der Transaktion von Dezember 2016 an nach drei Segmenten gesteuert und berichten: Industrial Trucks and Services (Gabelstapler, Lagertechnik sowie verbundene Dienstleistungen), Supply Chain Solutions (Lieferketten-Lösungen) sowie Corporate Services (Interne Dienstleistungen). Der Bereich Industrial Trucks and Services umfasst das bisherige GeschĂ€ft der Kion Group und besteht aus vier Operating Units: Linde Material Handling EMEA und STILL EMEA, die sich jeweils auf Europa, den Nahen Osten und Afrika konzentrieren, sowie Kion APAC und Kion Americas, die markenĂŒbergreifend jeweils zustĂ€ndig fĂŒr die Region Asien-Pazifik und den amerikanischen Kontinent sein werden. Das Segment Supply Chain Solutions beinhaltet Dematic, Egemin Automation und Retrotech, wĂ€hrend Corporate Services zentrale Funktionen und konzernweite Dienstleistungen wie interne Logistik- sowie IT-Dienste umfasst. Nach AbzĂŒgen bestimmter Verbindlichkeiten betrĂ€gt der Kaufpreis fĂŒr die Anteile von Dematic circa USD 2,0 Mrd., ausgehend von einem Unternehmenswert von USD 3,25 Mrd. Durch die Übernahme entsteht ein fĂŒhrender Anbieter mit ĂŒber EUR 6,7 Mrd. Pro-Forma-Umsatz im Kalenderjahr 2015 und hoher ProfitabilitĂ€t mit einer kombinierten bereinigten EBIT-Marge von rund 9,4 Prozent im selben Zeitraum. Dematic ist seit 2013 jĂ€hrlich um mehr als zwölf Prozent gewachsen. Es erzielte im Kalenderjahr 2015 rund USD 1,8 Mrd. (EUR 1,6 Mrd.) Umsatz und ein bereinigtes EBIT von USD 166 Mio. (EUR 150 Mio.). Dematic beschĂ€ftigt knapp 6'000 Logistik-Experten - darunter ĂŒber 3'000 Ingenieure fĂŒr Software-Entwicklung, Forschung und Entwicklung, Ingenieurdienstleistungen, Projektmanagement und im Kundendienst. Das Unternehmen verfĂŒgt in 22 LĂ€ndern ĂŒber mehr als 100 Standorte und ist ein Anbieter in den USA, in Europa und weltweit. Seine Spezialisten installierten bislang mehr als 4'500 integrierte Systeme fĂŒr eine Kundschaft, die kleine, mittlere sowie große Firmen umfasst und in einer großen Bandbreite von Branchen aktiv ist, darunter auch im schnell wachsenden Online-Handel.
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