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© norebbo dreamstime.com Design Analysen | 12 August 2016

Smartwatches haben großes Potenzial

Der persönliche Assistent am Handgelenk: Rund jeder FĂŒnfte (18 Prozent) Deutsche ab 14 Jahren möchte in Zukunft auf jeden Fall eine Smartwatch nutzen, rund ein Viertel (28 Prozent) kann sich das zumindest vorstellen.
Damit zeigt fast die HĂ€lfte der Deutschen (46 Prozent) Interesse an Smartwatches. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Potenzielle Nutzer wollen die smarten Uhren vor allem beim Sport nutzen. So wĂŒrden drei von fĂŒnf Smartwatch-Interessierte (61 Prozent) gerne Informationen von Fitness-Apps per Smartwatch abrufen. „Informationen wie etwa die zurĂŒckgelegte Strecke, den Puls oder den aktuellen Musiktitel können mit der Smartwatch direkt am Handgelenk abgerufen werden“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte fĂŒr Consumer Electronics & Digital Media. „Das kann vor allem beim Sport sehr praktisch sein.“ Auch in anderen Alltagssituation sehen Smartwatch-Interessierte Anwendungsmöglichkeiten. Mehr als die HĂ€lfte (56 Prozent) interessiert sich fĂŒr die Funktion, auf dem Smartphone eingehende Kurznachrichten anzeigen zu lassen. Die Möglichkeit Gesundheitsdaten wie Puls oder Blutdruck zu messen und bei gefĂ€hrlichen Werten Alarm zu schlagen, schĂ€tzen zwei von fĂŒnf Befragten (39 Prozent) als besonders interessant ein. Rund ein Viertel (24 Prozent) kann sich vorstellen, das Smartphone mit der Uhr zu steuern, 23 Prozent der Befragten möchte die Smartwatch zur Navigation nutzen. Diejenigen, die sich nicht fĂŒr Smartwatches interessieren, geben dafĂŒr unterschiedliche GrĂŒnde an. 34 Prozent fĂŒrchten, dass ihre Daten in falsche HĂ€nde geraten oder missbraucht werden könnten. „Besonders sensible Gesundheitsdaten mĂŒssen durch höchste Standards fĂŒr Datenschutz und technische Sicherheitsmaßnahmen geschĂŒtzt werden.“, sagt Lutter. Jeder fĂŒnfte Befragte gibt an, dass die Bedienung der Uhren zu kompliziert sei (22 Prozent). Etwa jeder Vierte möchte keine Smartwatch nutzen, da er oder sie die bisher getragene Armbanduhr nicht eintauschen möchte (28 Prozent). Gut ein Viertel (24 Prozent) findet die GerĂ€te zu teuer, 18 Prozent der Befragten ist nicht klar, welchen Nutzen die intelligenten Uhren haben. Auch die Optik der Uhren war bisher ein Grund, vom Kauf einer Smartwatch abzusehen: 17 Prozent der Befragten gefallen die bislang erhĂ€ltlichen Designs nicht. „Bei den ersten Smartwatch-Generationen lag der Fokus eher auf der Technik. Die neuen Modelle gibt es mittlerweile auch in klassischen und minimalistischen Designs. Dazu haben nahmhafte Uhrenhersteller Produkte auf den Markt gebracht, die auch die Zielgruppe der klassischen UhrentrĂ€ger anspricht“, sagt Lutter. Jeder Dritte Befragte (32 Prozent) gibt an, dass er sich noch gar nicht mit dem Thema Smartwatch beschĂ€ftigt hat. Smartwatches gehören zur Kategorie sogenannter „Wearables“. Gemeint sind digitale GerĂ€te, die direkt am Körper getragen werden. Gekoppelt mit dem Smartphone können sie unter anderem E-Mails, Messenger-Nachrichten oder SMS anzeigen, Gesundheitsdaten messen oder zur Steuerung des Smartphones genutzt werden.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2