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© dmitry bomshtein dreamstime.com Design Analysen | 16 November 2015

STMicro ist schnellst wachsender Lieferant von Automotive-Sensoren

STMicroelectronics wurde von IHS als Spitzenreiter im Bereich der Automotive-Sensoren für Navigation und Telematik sowie als der weltweit wachstumsstärkste Lieferant von Automotive-Sensoren identifiziert.

Mit dem Fokus darauf, das Autofahren sicherer umweltfreundlicher und komfortabler zu machen, zählt ST bereits zu den führenden Zulieferern integrierter Schaltungen für den Automotive-Sektor. Das Unternehmen blickt hier auf über 30 Jahre Erfahrung in verschiedenen Fahrzeug-Subsystemen zurück. Beispiele sind 32-Bit-Mikrocontroller, Fahrerassistenzsysteme, Power- und Smart-Power-Schaltungen sowie die Bereiche Telematik und Infotainment. Gestützt auf dieses Know-how und seine engen Geschäftsbeziehungen mit führenden Automobilherstellern gelang es ST rasch, aus seinem führenden Portfolio an Sensoren für Consumer-Anwendungen neue Bauelemente hervorzubringen, die den strengen Anforderungen und spezifischen Gegebenheiten des Automotive-Markts Rechnung tragen. Ausgehend von den als nicht sicherheitsrelevant eingestuften Sensoren für Navigation und Telematik, begann ST in den Bereich der passiven Sicherheit zu expandieren, wo entscheidende Design-Wins für die Sensoren des Unternehmens in Airbag-Anwendungen hervorzuheben sind. Inzwischen tritt ST mit MEMS-Sensoren für die anspruchsvollsten Anwendungen im Fahrzeug in die dritte Phase ein. Es geht hier um Anwendungen im Bereich der aktiven Sicherheit wie zum Beispiel ESC-Systeme (elektronische Stabilitätskontrolle). „ST profitiert dabei von zwei wichtigen Trends auf dem Markt für Automotive-MEMS-Sensoren“, berichtet Jérémie Bouchaud, bei IHS Senior Principal Analyst für MEMS und Sensoren zuständig. „Erstens beginnen einige Erstzulieferer mit dem Outsourcing von immer mehr Sensorik. Dazu gehören auch sicherheitskritische Anwendungen wie Airbags und insbesondere ESC-Systeme, bei denen die Verbreitung infolge der vorgeschriebenen Ausstattung auf vielen wichtigen Kfz-Märkten besonders hoch ist. Zweitens sorgen kostengünstige Mehrachsen-Sensoren wie etwa monolithische 3-Achsen-Gyroskope und 3-Achsen-Beschleunigungssensoren von Consumer-Zulieferern dafür, dass sich der Einbau vereinfacht und das Hinzufügen zusätzlicher Funktionalität durch die zusätzlichen Messachsen erleichtert wird. Diese Zusatzfunktionen gibt es in Inertial-Messeinheiten aus Gyroskop und Beschleunigungssensor quasi gratis. Preislich liegen diese Bausteine auf dem Niveau existierender Automotive-Sensoren, die jedoch weniger Messachsen bieten.“
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-1