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© balint radu dreamstime.com Komponenten | 29 April 2015

TI stellt die ersten mehrkanaligen Inductance-to-Digital-Wandler der Welt vor

Die neuen Bauelemente ermöglichen eine prÀzise Positions- und Bewegungserfassung in nahezu allen Umgebungen.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von Texas Instruments. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Texas Instruments (TI) kĂŒndigte heute die weltweit ersten mehrkanaligen Inductance-to-Digital-Wandler (LDCs) an. Die vier neuen Bausteine der LDC1614-Familie bauen das innovative LDC-Portfolio weiter aus. TI hatte diese neue Art von Datenwandlern im Jahr 2013 als erstes Unternehmen eingefĂŒhrt. Die Bausteine enthalten in einer einzigen integrierten Schaltung zwei oder vier angepasste KanĂ€le und bieten eine Auflösung bis zu 28 Bit. Informationen ĂŒber die neuen LDCs und den Zugang zu einer lĂŒckenlosen Palette an Designressourcen finden Sie auf ti.com/LDC-pr-eu.

Die Kombination aus hoher Genauigkeit und Mehrkanal-FunktionalitĂ€t wird Ingenieuren das Design von Positions- und Bewegungserfassungs-Lösungen mit einem großen Dynamikbereich ermöglichen, und dies mit einfacheren Systemdesigns sowie zu geringeren Kosten. Im Unterschied zu anderen Techniken stĂŒtzt sich die induktive Abtastung mit LDCs auf kostengĂŒnstige und hochzuverlĂ€ssige InduktivitĂ€ten, die sich als Sensorelemente entfernt vom IC positionieren lassen.

Durch die Integration von bis zu vier KanÀlen in einem einzigen IC gibt die LDC1614-Familie den Designer die Möglichkeit, die Sensoren auf das gesamte System zu verteilen, wÀhrend die Elektronik auf wenige Leiterplatten konzentriert wird. Hiervon kann die Erfassung linearer und drehender Bewegungen ebenso profitieren wie die Metalldetektierung. Zu den Anwendungsgebieten gehören HausgerÀte, Drucker, Kameras und Infotainment-Konsolen in Automobilen.

Wichtige Vorteile der LDC1614-Familie:
  • Mehrere, hervorragend angepasste KanĂ€le: Die Eignung fĂŒr differenzielle und ratiometrische Messung gibt Designern die Möglichkeit zur unkomplizierten Kompensation umgebungs- und alterungsbedingter EinflĂŒsse (z. B. Temperatur, Feuchtigkeit oder mechanische Drifteffekte).
  • FĂŒr prĂ€zise Messungen geeignet: Mit ihrer Auflösung von bis zu 28 Bit können die Bausteine EntfernungsĂ€nderungen von weniger als 1 ”m detektieren.
  • Großer Sensorfrequenzbereich: Dank der UnterstĂŒtzung fĂŒr Frequenzen von 1 kHz bis 10 MHz können Designer eine große Vielzahl verschiedener InduktivitĂ€ten als Sensoren nutzen. Der große Frequenzbereich erlaubt ebenfalls die Verwendung kleiner gedruckter Spulen, wodurch sich die Kosten und Abmessungen der gesamten Lösung verringern lassen.
  • Geringe System-Leistungsaufnahme: Die mit 3,3 V betriebene LDC1614-Familie nimmt im regulĂ€ren Betrieb nur rund 6,9 mW auf, im Shutdown-Modus sogar nur 0,12 mW.
  • Hohe ZuverlĂ€ssigkeit: Die kontaktlose Erfassung ist immun gegen nichtleitende Verunreinigungen beispielsweise durch Öl, Schmutz oder Staub, die sonst die Lebensdauer von GerĂ€ten beeintrĂ€chtigen können.

Tools und Support fĂŒr einen schnellen Designstart

Das mit dem Ă€ußerst stromsparend arbeitenden Mikrocontroller MSP430F5528 bestĂŒckte LDC1614EVM steht zur Evaluierung des LDC1614 zur VerfĂŒgung. Es kann im TI Store fĂŒr 29,- US-Dollar erworben werden. Systemdesigner haben mit dem WEBENCHÂź Inductive Sensing Designer von TI außerdem die Möglichkeit, Sensoren in Minutenschnelle zu bauen. Das Online-Tool vereinfacht das Design von Sensoren entsprechend den jeweiligen Anwendungs- und System-Anforderungen. Das optimierte Design lĂ€sst sich anschließend problemlos an eine Vielzahl von CAD-Programmen exportieren, um die Sensorspule schnell in das gesamte System-Layout einzubinden.

Das Keypad-Referenzdesign TIDA-00509 fĂŒr 16 Tasten nutzt den LDC1314 in einem gemultiplexten induktiven Tastenfeld-System, das sich auf einfache Weise auf bis zu 64 Tasten skalieren lĂ€sst. In dem Referenzdesign kommen auf Schnappscheiben basierende Tasten aus rostfreiem Stahl als kostengĂŒnstige Lösung zum Einsatz. Die kontaktlose Technik unterstĂŒtzt das DrĂŒcken mehrerer Tasten gleichzeitig und zeichnet sich gegenĂŒber mechanischen Tastenfeld-Lösungen durch grĂ¶ĂŸere Robustheit und ZuverlĂ€ssigkeit aus. Weitere Referenzdesign im Bereich der induktiven Erfassung enthĂ€lt die Referenzdesign-Bibliothek TI Designs.

GehĂ€use, VerfĂŒgbarkeit und Preise

Jeder Baustein der LDC1614-Familie misst 4 x 4 mm und lĂ€sst sich ĂŒber das IÂČC-Interface einfach konfigurieren. Auskunft ĂŒber Preise und GehĂ€use der einzelnen Bausteine gibt die folgende Tabelle:



* Einzelpreise (ab 1.000 StĂŒck)
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image: © TI
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