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© youssouf cader dreamstime.com Markt | 04 M√§rz 2015

Internet der Dinge, Schafe und Forscher ... Interessiert?

Das Konzept des Internet der Dinge gibt es schon seit geraumer Zeit und wurde (warum auch immer) in der Regel mit Städten und städtischen Umgebungen in Verbindung gebracht. Landgebiete? - Nichts, Nada, Zilch. Aber das soll sich ändern.
Das Internet der Dinge erm√∂glicht grunds√§tzlich eine Objekt-zu-Objekt-Kommunikation √ľber das Internet und eine Echtzeit-Daten√ľberwachung. Es wird die Idee unterst√ľtzt, dass - letztendlich - alle physischen Objekte miteinander kommunizieren und Daten an andere (angeschlossene) Ger√§te √ľbertragen k√∂nnen.

Von Autos bin hin zu Thermostaten, eine Menge Ger√§te sprechen bereits mit uns. Sie sagen Ihnen bereits, wie es ihnen geht (wenn Sie denn daran interessiert sein sollte). Computerwissenschaftler Professor Gordon Blair von der Lancaster University is der Meinung, dass l√§ndliche Gebiete stark untersch√§tzt werden und Wales ist vor allem f√ľr seine Landschaft, K√ľche - und - seine Schafe bekannt. Connectivity kommt einem nicht unbedingt in den Sinn, wenn man √ľber das l√§ndliche Wales spricht.

Professor Blair sagte: "St√§dte standen im Mittelpunkt f√ľr diese Art von Technologie - es wird zur Verkehrskontrolle, zur √úberwachung der Luftverschmutzung genutzt, oder es hilft uns an einem stressigen Samstagnachmittag einen Parkplatz zu finden. Aber l√§ndliche Gegenden stehen vor anderen Herausforderungen, von schleichenden Umweltver√§nderungen bis hin zu Katastrophen wie √úberschwemmungen. Die M√∂glichkeiten, wie sich das Internet der Dinge hier integrieren l√§sst sind grenzenlos. Der n√§chste Schritt wird es sein, welches kurzfristig gesehen den meisten Nutzen bringt und wie wir das Projekt gestalten."

Er hat GBP 171'495 vom Engineering and Physical Sciences Research Council bekommen und wird ein neues Projekt in Conwy, Nordwales leiten. Hier soll untersucht werden, wie das Internet der Dinge in l√§ndlichen Regionen funktionieren kann. In Zusammenarbeit mit Partnern vom Zentrum f√ľr √Ėkologie und Hydrologie, The British Geological Survey und Bangor University wurde das Projekt am 1. Dezember gestartet und soll √ľber die n√§chsten 18 Monate laufen.

Ein Internet der Schafe, wenn Sie so wollen

Jetzt mal ehrlich: Schafe, die als WiFi-Hotspots die walisische Landschaft unsicher machen und als WLAN-Sender fungieren, ist ein witzige Bild ... es ist jedoch nicht das Ziel dieser Studie: es hat alles mit der Schafherde zu tun. Man k√∂nnte sagen, dass die Schafe spielen Stille Post und, wenn sie n der N√§he einer Empfangsstation kommen, dann werden alle Daten an Professor Blairs Computer √ľbertragen. Man kann nur hoffen, dass die Ergebnisse sinnvoller als die bei Stiller Post sind.

Schlechte Schafe Witze und ernsthafte Ziele

Probleme, wie etwa √úberschwemmungen, Verschmutzung durch die Landwirtschaft bis hin zu Tierbewegungen und D√ľrre; all das k√∂nnte von Smart-Technologie profitieren. Wenn diese denn in l√§ndlichen Gebieten eingesetzt werden k√∂nnte. Das Internet der Dinge, das Alltagsgegenst√§nde mit dem Internet verbindet, stellt eine neue Art der Kommunikation dar. Doch H√ľgel, Berge, B√§ume, T√§ler ... stellen Probleme und Herausforderungen dar.

Daher k√∂nnten uns bald ein paar Schafe mit digitalen Kragen √ľber den Weglaufen; wir k√∂nnten Sensoren an Flussufern sehen, welche Niederschlagsmenge und Flussstr√∂mung messen - und alles k√∂nnte schon bald Bestandteil dieses Projekts sein.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1