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© ifixit Teardowns | 26 September 2014

Moto 360: Dumpster Diving Delux

Dumpster Diving bestÀtigt. Es scheint als hÀtte ihn Ars Technica gefunden: die Moto 360 verwendet den vier Jahre alten TI OMAP3630.
Den gleichen Prozessor haben wir vor vier Jahren auch im Motorola Droid 2 und auch in der MOTOACTV Smartwatch (aus dem Jahr 2011) gefunden. Auch das Akku, welches nicht an die Specs heranreicht gab es damals schon. Auch wenn Ars die Uhr nicht demontiert hat, so lagen sie doch mit der EinschĂ€tzung zum 'hĂ€sslichen Inneren' richtig. Die Moto 360 hat ein geschichtetes Design - wie andere Smartwatches auch - fĂŒgt dem Ganzen aber noch tonnenweise Kleber hinzu. Trotz viel WĂ€rme und vorsichtigem Hebeln haben wir die rĂŒckwĂ€rtige GehĂ€usewand (aus Kunststoff) zerbrochen. Alles in allem verdient die Moto 360 wenig imposante 3 von 10 möglichen Punkten.
Teardown Highlights: Motorola behauptet, dass auf die Moto 360 jedes Standard 22mm Armband passt. Trotzdem werden wir in der Bedienungsanleitung davor gewarnt, dass das Entfernen und Ersetzen des Armbandes 'Spezialwerkzeuge' und die FĂ€higkeiten eines Juweliers erfordert. Unsere Pinzette tat es auch. Die Moto 360 Innereien sind gut eingeschlossen. Kein leichter Einstiegspunkt und ein Gummiring macht das Ganze wasserdicht wie eine Auster. Das Öffnen der Uhr gestaltet sich dementsprechend schwierig. Wir vermuten, dass Motorola ein spezielles Werkzeug dafĂŒr hat. FĂŒr den Rest von uns gibt es Brecheisen. Vielleicht als einen Zugangspunkt fĂŒr die Programmierung, das Testen, oder auch fĂŒr Hardware-Hacker gedacht ... das Motherboard hat fĂŒnf FederkontaktflĂ€chen, welche sich hervorragend nach fĂŒnf Öffnungen im GehĂ€use ausrichten. (Einfach nur den FCC Aufkleber abziehen und man hat Zugriff. Und ganz ohne eine Demontage des GerĂ€tes.) Es wird behauptet, dass das Akku der Moto 360 unter einer extrem schlechten Lebensdauer leidet. Motorola besteht auf 320 mAh. Im Inneren finden wir ein 3,8 V, 300 mAh. Wir berechnen 1,1 Wh / 3,8 V = 289 mAh; also ganze 10% weniger als von Motorola angegeben. Wir sind uns nicht sicher, ob das ein Rundungsfehler ist oder etwas anderes. Die Moto 360 ist die erste Android Wear Smartwatch, die ĂŒber einen Ambient Light Sensor (fĂŒr das automatische Abblenden des Bildschirms) verfĂŒgt. Um Platz zu sparen, verbaute Motorola den Sensor in der Display-Baugruppe. Das erklĂ€rt auch den schwarzen Balken am unteren Rand des Displays.
Und was finden wir:
  • Texas Instruments X3630ACBP (OMAP3630) Applications Processor
  • Texas Instruments TMS320C5545 Fixed-Point Digital Signal Processor
  • Micron Technology MT46H128M32L2KQ-5 IT 512 MB Mobile LPDDR RAM
  • Toshiba THGBMAG5A1JBAIT 4 GB e-MMC NAND Flash
  • Texas Instruments 1211A1 USB 2.0 PHY Transceiver
  • Atmel MXT112S Capacitive Touchscreen Controller
  • Texas Instruments AFE4490 Integrated Analog Front-End for Pulse Oximeters
  • Wolfson Microelectronics WM7121 Top Port Analogue Silicon Microphone
  • Wolfson Microelectronics WM7132 MEMS Microphone
  • Texas Instruments TPS659120 PMU for Processor Power
  • Texas Instruments BQ51051B Integrated Wireless Power Li-ion Charger Receiver
  • Solomon Systech SSD2848K1 MIPI Display Interface Controller
Und 2 weitere ICs auf dem Motherboard der Ladestation:
  • Texas Instruments BQ500212A Qi Compliant 5 V Wireless Power Transmitter Manager
  • Texas Instruments 97376M Synchronous Buck NexFET Power Stage
----- Weitere interessante Teardowns können Sie hier bei © iFixit finden.
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