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© manz Markt | 26 September 2014

EIB unterstützt CIGS-Forschungsprogramm der Manz AG

Für die Erforschung nachhaltiger und kostengünstiger Energieerzeugung stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) dem Maschinenbauunternehmen Manz AG ein Darlehen über 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Mittel werden im Rahmen eines neuen Instruments bereitgestellt, das die besonderen Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen bei der Forschungsfinanzierung berücksichtigt. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von EIB und Europäischer Kommission. Die jetzt bereitgestellten Mittel unterstützen die Forschungsaktivitäten am Standort des Unternehmens in Deutschland. Die EIB-Finanzierung kommt vorwiegend Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (F&E) im Bereich der solaren Photovoltaik zugute. In der CIGS-Technologie, die auf dem Werkstoff Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) basiert und in Dünnschichttechnologie gefertigt wird, ist die Manz AG heute eine der weltweit führenden Unternehmen, so die EIB in einer Erklärung. Das Forschungsvorhaben soll bis Ende 2016 laufen. EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer nannte die finanzielle Unterstützung der Bank richtungsweisend: „Damit wichtige Forschungsleistungen wie hier auf dem Gebiet der nachhaltigen und erneuerbaren Energien erbracht werden können, ist eine verlässliche Finanzierung erforderlich. Dies gilt ganz besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Das Beispiel Manz belegt, dass sich gerade auch ein mittelständisches Unternehmen im internationalen Wettbewerb behaupten kann und Technologieführer wird. Dafür sind allerdings auch langfristig stabile Finanzierungsbedingungen erforderlich.“ Diese zu gewährleisten, stelle für die EIB zusammen mit der EU-Kommission eine zentrale Aufgabe dar, so Molterer weiter, der im Direktorium der EIB für Finanzierungen der Bank in Deutschland zuständig ist.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1