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© beisea dreamstime.com Komponenten | 26 August 2014

4D-Druck leitet Ära rasanter Produktionsverfahren ein

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan wird das vierdimensionalen Druckverfahren (4D-Druck) einen enormen Effekt auf die Entwicklungen in verschiedenen Industriebereichen haben.

Beim 4D-Druck wird mit Materialien gearbeitet, die ihre Eigenschaften und ihr Verhalten verändern können, angeregt durch externe Impulse wie beispielsweise Temperaturveränderungen. Der 4D-Druck wird die Unternehmenslandschaft revolutionieren, mit gedruckten Objekten, die von menschlichen Organen bis hin zu Bauteilen in der Luftfahrt oder Automobilindustrie reichen. „Der 4D-Druck ist eine Erweiterung des 3D-Drucks und ist herkömmlichen Produktionsverfahren weit überlegen in Bezug auf Leistung, Effizienz und Qualität. Er ermöglicht die Herstellung neuer Produkte mit verbesserten Fähigkeiten”, sagt Technical Insights Research Analyst Jithendranath Rabindranath von Frost & Sullivan. „Anders als konventionelle Herstellungstechniken ermöglicht diese Technologie die Selbstmontage von Materialien, die für die Herstellung von Bauteilen und Produkten benötigt werden, und beschleunigt dadurch den Prozess bei gleichzeitiger Verringerung des Arbeitsaufwandes.” Doch den Marktteilnehmern steht noch viel Arbeit bevor, denn die 4D-Druck-Technologie befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Die hohen Kosten stellen bei der Einführung eine Hürde für die Akzeptanz der 4D-Druck-Technologie dar. In den Fällen, in denen Unternehmen bereit sind, in die Einführung dieser neuen Technologie zu investieren, sind die Produktpreise tendenziell hoch, um anfallende Kosten zu decken und die Rentabilität bei bescheidenem Produktionsvolumen aufrechtzuerhalten. „Sobald die Technologie einige Jahre lang als Massenprodukt vermarktet worden ist, werden die Kosten für den Einsatz von 4D-Druckverfahren fallen, was dazu führen wird, dass Unternehmen aus den verschiedensten Industrien diese neue Technologie in ihre Produktionsprozesse integrieren werden,” konstatiert Rabindranath.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2