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© photographer dreamstime.com Markt | 13 März 2014

'Innovation gestaltet Zukunft'

Unter dem Motto 'Innovation gestaltet Zukunft' entwickelt das Technologie-Unternehmen HEITEC für einen namhaften Kunden aus der Luft- und Raumfahrtindustrie eine intelligente Steuerung zum Kaskadieren und Dimmen mehrerer LED-Stränge für eine Flugzeuginterieurbeleuchtung.

"Bei der Entwicklung der LED-Stränge geht es um komplexe Themen wie etwa Langzeitstabilität und Gewichtsreduktion" erklärt Horst Dietz, Geschäftsgebietsleiter Elektronik von HEITEC. "Damit die LED-Leuchten über die gesamte Lebensdauer den Innenraum eines Flugzeugs mit konstantem Licht ausleuchten, ist ein sehr hoher Aufwand bei der Ansteuerung und Regelung der einzelnen LEDs erforderlich." Im Bereich der Elektronik befassen sich etwa 150 Mitarbeiter der insgesamt rund 1000 Angestellten des Dienstleisters schwerpunktmäßig mit kundenspezifischen Entwicklungen von Systemen, Geräten und Lösungen für die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik und die Energietechnik. "Da der Sektor Elektronik äußerst schnelllebig ist, ist es notwendig, sich permanent mit neuen Technologien zu befassen", sagt Dietz. "Gerade die Elektronik hat in den letzten zehn Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird inzwischen in nahezu allen Geräten und Themenfeldern eingesetzt." Da die Entwicklung der einzelnen Technologien schnell voranschreitet, lässt sich nur selten nach Abschluss eines Projektes das Folgeprojekt unmittelbar darauf aufbauen. "Oftmals kann bei der selben Aufgabenstellung nicht auf das Vorgängerprojekt zurückgegriffen werden, da es zwischenzeitlich bereits neue Technologien am Markt gibt. Das ist eine permanente Herausforderung, der wir uns als Dienstleister stellen müssen, um am Markt bestehen zu können. Auch trägt die Industrie das Thema 'dezentrale Intelligenz' immer öfter an das Technologie-Unternehmen heran. "Das ist ein Sachverhalt, mit dem wir uns massiv beschäftigen. Will man Sensoren und Aktoren mit dezentraler Intelligenz verbinden und Messergebnisse zueinander in Bezug setzen, darf man den Faktor Zeit nicht vergessen", erklärt Dietz. Die auswählende Intelligenz muss in der Lage sein, die Messergebnisse mit einer Zeitinformation zu beaufschlagen. Kommen beispielsweise Messwerte nicht zeitgleich an, müssen sie mit einem Zeitstempel versehen sein um korrekte Daten erstellen zu können. "Hier gilt es, die Wechselbeziehung zwischen mehreren Merkmalen, Zuständen und Ereignissen in Einklang zu bringen. Derzeit liegt die Herausforderung darin, Messergebnisse über verschiedene Netzwerke zusammenzuführen und daraus unverfälschte und aussagekräftige Informationen zu gewinnen."
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1