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© shanaka wijesooriya dreamstime.com Komponenten | 11 M├Ąrz 2014

Elektronischer Würfel ebnet den Weg in das Elektronikzeitalter

STMicroelectronics und die Firma Game Technologies S.A. haben Einzelheiten zu den im DICE+ steckenden ST-Technologien bekanntgegeben.
Brettspiele sind seit ├╝ber 5.000 Jahren ein Bestandteil der menschlichen Kultur. Ihre Popularit├Ąt ging jedoch zur├╝ck, als die Menschen sich vor etwa 30 Jahren vermehrt den Video- und PC-Spielen zuwandten. Heute jedoch sind Brettspiele beliebter als je zuvor, und genau die Elektronik, die ihnen einst das Wasser abzugraben schien, verhilft ihnen heute zu einer Renaissance. Die fr├╝heren realen Spielbretter und beweglichen Spielfiguren werden dabei zunehmend durch virtuelle Spielfelder und -figuren ersetzt, die auf Displays dargestellt werden, deren Gr├Â├če vom Smartphone ├╝ber Tablets bis hin zu Fernsehger├Ąten reicht. Von Beginn an kombinierten Brettspiele Strategie mit Gl├╝ck, und das W├╝rfeln war die bei weitem beliebteste Methode, die Gl├╝ckskomponente in ein Spiel einzubringen. Da das Erzeugen einer Zufallszahl zwischen 1 und 6 f├╝r Elektronik jedoch eine triviale Aufgabe ist, wurde der W├╝rfel in elektronischen Spielen entbehrlich. Die Firma Game Technologies aber entwickelte mit dem DICE+ einen intelligenten elektronischen W├╝rfel, in dem Bewegungserfassungs-, Datenverarbeitungs- und Power-Management-Technologien von STMicroelectronics zum Einsatz kommen. Der DICE+ wird von den Spielern in der Hand gehalten und ebenso wie ein richtiger W├╝rfel gesch├╝ttelt und gerollt, woraufhin das W├╝rfelergebnis f├╝r alle Mitspieler sichtbar auf dem W├╝rfel angezeigt wird. Parallel dazu wird das Resultat drahtlos an das zugeh├Ârige Spiel ├╝bermittelt, sodass keine manuelle Eingabe n├Âtig ist. Mogeln ist nicht m├Âglich: der Versuch, den DICE+ in einer bestimmten Position zu halten und sanft zu drehen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten, schl├Ągt fehl, denn das intelligente Ger├Ąt erkennt automatisch, wann korrekt gew├╝rfelt wurde. Der DICE+ kann dies feststellen, da er ├╝ber Bewegungssensoren und Rechenfunktionen verf├╝gt. Er kann somit z├Ąhlen, wie oft er gesch├╝ttelt wurde, um ├╝ber die G├╝ltigkeit eines Wurfs zu entscheiden. Einen Ein- und Ausschalter gibt es nicht. L├Ąsst man ihn liegen, schaltet der DICE+ auf Standby, um sofort wieder zum Leben zu erwachen, sobald er bewegt wird. M├Âglich ist dies dank der Kombination dreier entscheidender Technologien. Winzige Sensoren detektieren und messen die Bewegungen und die Lage des W├╝rfels. Die eingebauten Mikrocomputer sind einige tausend Mal leistungsf├Ąhiger als jene, die bei den ersten Weltraummissionen an Bord waren. Schlie├člich kontrollieren ausgefeilte Chips den Fluss der elektrischen Energie im W├╝rfel. Alle genannten Technologien werden von ST beigesteuert. ÔÇ×Ganz gleich, ob ein Spiel mit richtigen Figuren auf einem realen Brett gespielt wird oder auf einem Tablet: ein gro├čer Teil des Reizes konzentriert sich doch auf den Moment, in dem man w├╝rfelt und alle beim gespannten Warten auf das Resultat ihren Atem anhalten. Jeder, der w├╝rfelt, hofft au├čerdem darauf, dass die von ihm gew├╝nschte Zahl erscheintÔÇť, erl├Ąutert Patryk Strzelewicz, Vorstandsmitglied von Game Technologies S.A. ÔÇ×Wir haben ST als wichtigsten Technologiezulieferer gew├Ąhlt, weil das Unternehmen in allen entscheidenden Segmenten die klassenbesten L├Âsungen zu bieten hat. Da wir diese L├Âsungen somit von ein und demselben Anbieter beziehen konnten, profitierten wir von einem fokussierten und engagierten Applikations-Support.ÔÇť ST liefert vier entscheidende Bauelemente f├╝r den DICE+: einen 6-Achsen-Beschleunigssensor-Magnetometer-Baustein zum Erkennen von Bewegung und Lage, einen als ÔÇÜGehirnÔÇś fungierenden, extrem stromsparenden STM32-Mikrocontroller, einen weiteren Chip, der das Laden des eingebauten Li-Ion-Akkus ├╝berwacht und steuert, sowie schlie├člich einen extrem wenig Strom aufnehmenden linearen Spannungsregler, der den anderen Bauelementen die richtige Betriebsspannung zur Verf├╝gung stellt. ÔÇ×Es war uns eine Freude, Game Technologies bei diesem Projekt zu unterst├╝tzenÔÇť, sagt Benedetto Vigna, Executive Vice President und General Manager der Analog, MEMS & Sensors Group von ST. ÔÇ×Die Kombination aus kosteng├╝nstigen Sensoren, eingebetteter Intelligenz und ausgefeiltem Power-Management versetzt kreative Kunden in die Lage, ganze Wellen neuer Anwendungen auf den Markt zu bringen.ÔÇť
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-1