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© photodynamx dreamstime.com Embedded | 22 August 2013

Start-up präsentiert Navi für drinnen

Die drei Informatiker, die hinter dem Start-up Unternehmen Locoslab stecken, forschen an der Uni zu vernetzten eingebetteten Systemen, etwa für die drahtlose Kommunikation.

Damit aus ihren Erfindungen auch marktreife Produkte werden, haben sie im letzten Jahr ihre Firma gegründet - mit Hilfe der Universität-Duisburg-Essen (UDE), die weiterhin die Patente hält. „GPS-Geräte, wie wir sie für den Straßenverkehr kennen, benötigen eine Sichtverbindung zum Satelliten. Drinnen funktionieren sie also nicht“, sagt Stephan Wagner, der mit Prof. Pedro José Marrón und Dr. Marcus Handte das Start-up führt. „Unser Navi läuft dagegen im Standard-Funknetz - auch draußen - und ist sehr genau. Das eigentlich Neue daran ist aber die Kalibrierungssoftware.“ Will man bislang nämlich ein Ortungssystem für einen anderen Bereich nutzen, etwa für ein Firmengelände oder beispielsweise für einen Flughafen, muss die App neu konfiguriert und angepasst werden. Das ist sehr aufwändig und kostet. „Unser patentiertes Verfahren schafft das wesentlich schneller und günstiger. Man kann die App für jeden Kunden zügig individualisieren.“ Wie man im Messe-Dschungel am besten von A nach B kommt, dürfen Besucher übrigens während der IFA testen (Halle 11.1, Stand 3B). Oder sie informieren sich darüber, was die Lokalisierungssysteme von Locoslab noch können: etwa die Logistik und den Verkehr von Waren überwachen.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2