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Komponenten | 28 Mai 2012

Infineon liefert zweimilliardsten Sensorchip

Infineon liefert zweimilliardsten Sensorchip und gehört damit zu den WeltmarktfĂŒhrern bei Sensoren fĂŒr Automobil- und Industrieanwendungen.
Sensoren-WeltmarktfĂŒhrer ist Infineon nach eigener EinschĂ€tzung beispielsweise bei Drucksensoren fĂŒr Seitenairbag-Systeme und bei Magnetsensoren fĂŒr die Raddrehzahlmessung in Antiblockiersystemen mit Marktanteilen von rund 50 Prozent. Weltweit wurden im Jahr 2011 etwa 75 Millionen Fahrzeuge produziert, davon allein in Europa rund 20 Millionen. Schon heute liefert Infineon im Schnitt vier der etwa 20 Magnet- und Drucksensoren, die durchschnittlich je Neufahrzeug verbaut sind. Sensoren fĂŒr die Reifendruckkontrolle sind dabei noch nicht berĂŒcksichtigt. Infineon ist einer der wenigen Halbleiterhersteller, dessen Sensor-Chips in nahezu allen geschĂ€tzt 80 Sensoranwendungen eines Fahrzeugs vertreten sind: in der Fahrzeugsicherheit, im Antriebsstrang sowie in der Karosserie- und Komfortelektronik. Magnetsensoren des Unternehmens kommen beispielsweise in der elektronischen LenkunterstĂŒtzung, der Getriebesteuerung und in Komfortfunktionen wie dem elektrischen Fensterheber zur Anwendung. „Die Integration von Sensorelement und Auswerteelektronik ist einer unserer Innovationsschwerpunkte bei Sensoren, die wir damit immer leistungsfĂ€higer und zuverlĂ€ssiger machen“, sagte Frank Findeis, Marketing Director, Integrated Sensors der Division Automotive der Infineon Technologies AG. „Gekoppelt mit langjĂ€hriger Erfahrung und extrem hohem QualitĂ€tsniveau macht uns das zum bevorzugten Sensorpartner in der Automobil- und Industrieelektronik.“ Im Bereich der Magnetsensorik gewinnen neben dem Hall-Effekt die magnetoresistiven Technologien zunehmend an Bedeutung; zu diesen gehören GMR- (Giant Magnetoresistive Resistance), AMR- (Anisotropic Magneto Resistance) sowie TMR- (Tunneling Magneto Resistance) Technologien. Infineon beherrscht sie alle. „Die Verwendung beispielsweise von Nickel-Eisen-Legierungen im Herstellungsprozess der integrierten Sensoren zu meistern, ist an sich schon eine kleine technologische Revolution, und mit der EinfĂŒhrung der Kupfer-Metallisierung im Halbleiterfertigungsprozess zu vergleichen“, sagte Frank Findeis. „Dass wir das bei unseren Sensoren geschafft haben, bestĂ€tigt die Innovationskraft von Infineon.“
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