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Elektronikproduktion | 11 Oktober 2010

VDMA Robotik und Automation: Zurück auf dem Wachstumspfad

Der Umsatz der Hersteller von Industrieller Bildverarbeitung, Montage- und Handhabungstechnik sowie Robotik wird 2010 um 14% auf 7,1 Milliarden Euro wachsen.
"Die stetige Erholung des Auftragseingangs seit Jahresbeginn ermöglicht es, unsere Umsatzprognose für das laufende Jahr signifikant anzuheben", erläuterte Dr. Michael Wenzel, Vorsitzender VDMA Robotik + Automation, am Rande der Vorstandssitzung des Fachverbands am 07. Oktober 2010 in München die aktuelle Lage.

Und: "Wir gehen auch davon aus, dass unsere Branche 2011 weiter wachsen wird, vermutlich in einer Größenordnung von 10%."

Die Aufholjagd läuft

„Bei aller Freude über die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr dürfen wir nicht vergessen, dass uns die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 in etwa auf das Umsatzniveau von 2002 zurückgeworfen hat“, betonte der Vorsitzende des VDMA-Fachverbands.

"Mit der 14 Prozentigen Umsatzsteigerung des laufenden Jahres erreichen wir wieder das Niveau von 2005 – an die Rekordumsätze der Jahre 2007 und 2008 müssen wir uns noch heranarbeiten“, warnt der Vorsitzende jedoch vor überbordendem Optimismus.

Alle Teilbranchen tragen zum Wachstum bei

„Die Hersteller von Industrieller Bildverarbeitung wachsen mit +18% (auf 1,1 Milliarden Euro) am dynamischsten“, freut sich Dr. Olaf Munkelt, Vorsitzender von VDMA Industrieller Bildverarbeitung. „Projekte, die 2009 auf Eis lagen, werden nun realisiert“, erläutert er die positive Entwicklung. Darüber hinaus dürfte sich die starke Nachfrage bei Bildverarbeitungskomponenten in den kommenden Monaten weiter positiv auf die Umsätze mit Gesamtsystemen auswirken.

Bei der Montage- und Handhabungstechnik gibt es nach Angaben von Hans-Dieter Baumtrog, stellvertretender Vorsitzender von VDMA Robotik + Automation, eine starke Nachfrage nach Montage-Komponenten, die sich auch schon 2010 in dem um 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz niederschlägt.

"Die Montageanlagen mit kompletten kundenspezifischen Fertigungslösungen“ folgen dann aufgrund der erforderlichen Durchlaufzeiten einige Monate später, so dass wir von einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung ausgehen“, erklärt er. Die Robotik profitiert laut Dr. Michael Wenzel von den nun auch wieder aus der Automobilindustrie eingehenden Bestellungen: „Wir gehen für 2010 von einem Umsatzwachstum um 15% auf 1,8 Milliarden Euro aus“.

Robotik und Automation im Zentrum der Zukunftstechnologien

Industrielle Bildverarbeitung, Montage- und Handhabungstechnik sowie Robotik werden eine maßgebliche Rolle bei der Bewältigung großer Herausforderungen unserer Gesellschaft spielen. Eine wirtschaftliche Serienfertigung von Energiespeichern ist beispielsweise Voraussetzung für den Einsatz von Elektromobilität in der Breite.

Auch verlangt die demographische Entwicklung der Bevölkerung neuartige Assistenzsysteme in der Fertigung, um die Produktivität in den Betrieben auch mittel- und langfristig zu sichern. Der intelligente Einsatz von Automatisierungstechnik wird damit zum strategischen Erfolgsfaktor für den Produktionsstandort Deutschland.

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