Insolvenzverfahren für Signet Solar ist eröffnet
Mit Beschluss vom 1. September hat das Amtsgericht Chemnitz als zuständiges Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Signet Solar GmbH mit Sitz in Mochau, Sachsen, eröffnet.
Zum Insolvenzverwalter über das Verfahren wurde der auch bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter beauftragte Rechtsanwalt Dr. Christoph Junker bestellt. Für Kunden, Lieferanten und Beschäftigte ändert sich mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens nichts.
Die Löhne der Beschäftigten werden ab September zwar nicht mehr über das Insolvenzausfallgeld der Arbeitsagentur gezahlt, dafür aber direkt durch den Insolvenzverwalter. Kunden erhalten ihre Ware in gewohnt guter Qualität und Lieferanten werden auch weiterhin für die vom Insolvenzverwalter in Auftrag gegebenen Lieferungen bezahlt.
Produktion läuft - Keine Entlassungen geplant
Ungeachtet der Eröffnung des Insolvenzverfahrens konnte Signet Solar in den vergangenen Wochen neue Kundenaufträge gewinnen, die die Produktion bis Ende Oktober auslasten. Um diese Aufträge, u. a. ein Großprojekt über 1 Megawatt (MW) in der Slowakei, termingerecht zu fertigen, wurde die Arbeitszeit in der Produktion sogar aufgestockt. "Wir hoffen natürlich auf weitere Aufträge", so der Insolvenzverwalter Dr. Christoph Junker. "Sowohl das Vertrauen in das Unternehmen als auch das Interesse an den Produkten ist da. Das macht uns Mut für eine erfolgreiche Zukunft."
Investorengespräche auf der Zielgeraden
Derzeitige Schwerpunkte der Tätigkeit des Insolvenzverwalters sind neben der Unternehmensfortführung vor allem die Verhandlungen mit Investoren. Mit über 20 Interessenten führt das Team um Dr. Christoph Junker gegenwärtig intensive Gespräche. Über die beteiligten Unternehmen und die vorliegenden Investitionsangebote wurde allerdings ganz bewusst Stillschweigen vereinbart.
"Das Klima ist geprägt von guten und konstruktiven Gesprächen zwischen allen Beteiligten. Keiner der ernsthaft interessierten Investoren hat sich bislang aus dem Prozess zurückgezogen", äußerte sich Dr. Christoph Junker zum aktuellen Stand der Verhandlungen.
Er zeigt sich optimistisch, einen Abschluss innerhalb der nächsten vier Wochen zu erreichen. Den Zuschlag soll ein Investor mit einem tragfähigen Zukunftskonzept erhalten. "Unser Ziel ist es, Signet Solar so aufzustellen, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt positioniert ist und die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben", erklärte der Insolvenzverwalter.
Dr. Christoph Junker lobte darüber hinaus das Engagement der Mitarbeiter, die auch in dieser schwierigen Situation täglich die Kunden von der Qualität ihrer Produkte überzeugen. "Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Wir wissen, dass sie mit viel Herzblut für ihr Unternehmen kämpfen", betonte der Insolvenzverwalter.
"Entlassungen", so Dr. Christoph Junker, "wird es in nächster Zeit nicht geben. Wir kämpfen darum, möglichst alle 153 Arbeitsplätze am Standort zu erhalten und das Unternehmen in eine gute Zukunft zu führen."
Am 4. Juni 2010 hatte Signet Solar wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Chemnitz den Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Rechtsanwalt Dr. Christoph Junker war damals zum Insolvenzverwalter ernannt worden. Er bemüht sich seitdem um neue Investoren und den Erhalt der Forschungs- und Produktionsstätte in Sachsen.
Die Löhne der Beschäftigten werden ab September zwar nicht mehr über das Insolvenzausfallgeld der Arbeitsagentur gezahlt, dafür aber direkt durch den Insolvenzverwalter. Kunden erhalten ihre Ware in gewohnt guter Qualität und Lieferanten werden auch weiterhin für die vom Insolvenzverwalter in Auftrag gegebenen Lieferungen bezahlt.
Produktion läuft - Keine Entlassungen geplant
Ungeachtet der Eröffnung des Insolvenzverfahrens konnte Signet Solar in den vergangenen Wochen neue Kundenaufträge gewinnen, die die Produktion bis Ende Oktober auslasten. Um diese Aufträge, u. a. ein Großprojekt über 1 Megawatt (MW) in der Slowakei, termingerecht zu fertigen, wurde die Arbeitszeit in der Produktion sogar aufgestockt. "Wir hoffen natürlich auf weitere Aufträge", so der Insolvenzverwalter Dr. Christoph Junker. "Sowohl das Vertrauen in das Unternehmen als auch das Interesse an den Produkten ist da. Das macht uns Mut für eine erfolgreiche Zukunft."
Investorengespräche auf der Zielgeraden
Derzeitige Schwerpunkte der Tätigkeit des Insolvenzverwalters sind neben der Unternehmensfortführung vor allem die Verhandlungen mit Investoren. Mit über 20 Interessenten führt das Team um Dr. Christoph Junker gegenwärtig intensive Gespräche. Über die beteiligten Unternehmen und die vorliegenden Investitionsangebote wurde allerdings ganz bewusst Stillschweigen vereinbart.
"Das Klima ist geprägt von guten und konstruktiven Gesprächen zwischen allen Beteiligten. Keiner der ernsthaft interessierten Investoren hat sich bislang aus dem Prozess zurückgezogen", äußerte sich Dr. Christoph Junker zum aktuellen Stand der Verhandlungen.
Er zeigt sich optimistisch, einen Abschluss innerhalb der nächsten vier Wochen zu erreichen. Den Zuschlag soll ein Investor mit einem tragfähigen Zukunftskonzept erhalten. "Unser Ziel ist es, Signet Solar so aufzustellen, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt positioniert ist und die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben", erklärte der Insolvenzverwalter.
Dr. Christoph Junker lobte darüber hinaus das Engagement der Mitarbeiter, die auch in dieser schwierigen Situation täglich die Kunden von der Qualität ihrer Produkte überzeugen. "Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Wir wissen, dass sie mit viel Herzblut für ihr Unternehmen kämpfen", betonte der Insolvenzverwalter.
"Entlassungen", so Dr. Christoph Junker, "wird es in nächster Zeit nicht geben. Wir kämpfen darum, möglichst alle 153 Arbeitsplätze am Standort zu erhalten und das Unternehmen in eine gute Zukunft zu führen."
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