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Leiterplatten | 27 April 2009

NCAB: Bosse Andersson über IPC-Standards

Im Laufe der letzten Jahre, hat sich NCAB von den älteren perfag Spezifikationen abgewandt und IPC Standards eingeführt, welche regelmäßig aktualisiert werden. Allerdings tauchen immer wieder Fragen und Unklarheiten auf.
Aus diesem Grund hat NCAB ein Projekt gestartet, das herausfinden soll, welche Vorschriften bei der Bestellung von Leiterplatten-Platinen unter IPC Klasse 3 bestehen. Wir sind der Meinung, dass es große Unklarheiten in diesem Bereich gibt – sowohl intern als auch bei unseren Kunden und in den Fabriken. Manchmal sind auch die IPC-Standards – zugegebenermaßen - ein bisschen unklar.

Ein Beispiel dafür ist die Verifikation – die sicherstellen soll, dass die Produkte (auf Produkt-Ebene) den Standards entsprechen. Dann gibt es drei Klassen und ein vorherrschender Mangel an Klarheit bedeutet, dass mehr und mehr Kunden auf Klasse 3, die höchste Klasse, bestehen. Wenn es um Kontrolle geht, dann ist Klasse 3 etwa 10mal strenger als Klasse 1 oder 2. Dies bedeutet, dass diese Kontrolle nur sehr selten oder nie erfolgt; dies wiederum bedeutet, dass wir alle in einer fiktiven Welt leben.

Man kann kein Zertifikat auf gute Qualität geben. Daher sollte die Produktverifikation von der Zuverlässigkeit des Endprodukts abhängig gemacht werden. Dies ist der Grund, warum man eine Vielzahl von Kontrollen innerhalb der Prozess-Ebene hat, wie z.B. der Bohr-Qualität, Schichtdicke, etc.

NCAB versucht, zusammen mit dem IPC, eine Debatte zu diesem Thema zu organisieren. NCAB schlägt vor, die Kontrolle auf Produktebene (HW: es besteht ein Unterschied zwischen Überprüfung der Produkt-Ebene und die Überprüfung der Prozess-Ebene) zu trennen und mehr als drei Optionen anzubieten. So sollen die Leiterplatten in Übereinstimmung mit IPC6012 und IPC600 (Klasse 1, 2 oder 3) produziert werden; die Tests aber in Übereinstimmung mit NCABs internem Standard ablaufen.

Bosse Andersson, Technical Manager, NCAB Group

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