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Leiterplatten | 17 März 2009

Ruwel sieht sich auf dem richtigen Weg

Der Ruwel-Insolvenzverwalter Horst Piepenburg hatte vor allem eins im Sinn – die Produktion bei Ruwel in Gang zu halten. Dies scheint ihm gelungen zu sein.
Vor allem die Gespräche mit den Lieferanten waren ihm wichtig, erklärte er in einem Interview mit Der Westen. Für ein Unternehmen welches einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt hat, ist es schwierig Vorauskasse zu leisten. Auch unterschreibt er die jeweiligen Bestellungen an die Lieferanten, damit diese auch eine Art Sicherheit bekommen.

Obwohl die Produktionsauslastung in Geldern derzeit bei knapp 50% liegt, sieht man sich in einer guten Position. Der Insolvenzverwalter geht jedenfalls davon aus, dass der Betrieb auch nach dem Stichtag zum 30.April weiterläuft; und das es keine Kündigungen und Entlassungen geben werde, erklärte er in dem Interview weiter. Auch sind sich Pressesprecher Frank Hoiboom und der Insolvenzverwalter einig, dass das Unternehmen auch weiterhin wettbewerbsfähig ist. Bislang hat kein Kunde seine Aufträge storniert, heißt es weiter.

Nachdem nun die Gespräche mit den Lieferanten weitestgehend abgeschlossen sind, konzentriert man sich nun auf die Gespräche mit potentiellen Investoren. „Es gibt Investoren, die sich bei uns gemeldet haben. Strategische Investoren. Jene, die operativ tätig, aber nicht typische Leiterplattenhersteller sind. Aus dem benachbarten Segment. Ein solcher Investor übernimmt typischerweise nicht den ganzen Laden. Aber wenn man den mit jemandem zusammenbringt… Das wäre geteiltes Risiko“ erklärte Horst Piepenburg in dem Interview.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-1