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Leiterplatten | 16 März 2009

Leiterplattenmarkt in Deutschland im Dezember 2008 weiter stark rückläufig

Der Umsatz der Leiterplattenhersteller lag im Dezember 2008 um 34,6% unter dem Vormonat und 37,2% unter November 2007, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.
Im langfristigen Vergleich erreicht die absolute Umsatz-Höhe nur die Hälfte eines Durchschnittsumsatzes. Der Auftragseingang hatte im Oktober noch einen Höchststand für das Jahr 2008 erreicht. Im Dezember erreichte er von diesem Oktoberwert nur noch 27%.

Der allgemeine Konjunkturrückgang führte dazu, dass viele Unternehmen die Werksferien zum Jahreswechsel ausweiteten. Damit verbunden waren reduzierte Umsätze und Auftragseingänge auch für die Leiterplattenindustrie. Zwar ist der Dezember wegen der Feiertage traditionell der zahlenmäßig schlechteste Monat jedes Jahres, doch die Zahlen im Dezember 2008 waren so niedrig, wie noch nie seit der systematischen Erfassung. Es ist zu erwarten, dass in den kommenden Monaten verstärkt Aufträge vollständig storniert werden, sofern in den Abnehmerbranchen keine Verbesserung der Geschäftslage eintritt.

Die Book-to-Bill-Ratio erreicht mit 0,68 den niedrigsten Wert seit 1994.



Die Mitarbeiterzahl nimmt weiter ab. Im Vergleich zum Vormonat waren im Dezember 2008 4% weniger Mitarbeiter beschäftigt, zum Vorjahresmonat 7,1%. Die seit Oktober angekündigten Entlassungen werden jetzt wirksam, mit weiterem Abbau von Arbeitsplätzen ist daher zu rechnen.

Bildquelle: Dyconex

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