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Elektronikproduktion | 10 März 2009

CEAG: Umsatz und Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau

Die CEAG AG, Hersteller von FRIWO Netz- und Ladegeräte, verzeichnete 2008 eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung. Umsatz und Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche lagen in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld leicht unter den jeweiligen Vorjahresniveaus.
Das Konzernergebnis, das auf 11,8 Mio. Euro stieg (Vorjahr: 9,8 Mio. Euro), wurde dagegen durch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der früheren Geschäftseinheit FMP wesentlich beeinflusst.

Breites Kundenspektrum
Mit ihren hochwertigen Netz- und Ladegeräten, die auf Wunsch auch kundenspezifisch angefertigt werden, versorgt die CEAG mit der fortgeführten Geschäftseinheit FRIWO Gerätebau GmbH die IT- und Kommunikationsbranche, Märkte für Haushaltsgeräte und portable Werkzeuge, industrielle Anwendungen, Medizintechnik, EMS (Electronic Manufacturing Service) und seit kurzem auch Schaltnetzteile für den Einbau in Unterputzdosen.

Absatz
Der CEAG-Konzern setzte im Jahr 2008 insgesamt 30,3 Mio. Netz- und Ladegeräte ab. Das entspricht einem Zuwachs von 0,8 Prozent gegenüber 2007 (30,0 Mio. Einheiten).

Umsatz
Der Konzernumsatz sank 2008 leicht um 1,8 Prozent auf 83,1 Mio. Euro. Währungsbereinigt, also auf Basis der Wechselkurse des Vorjahres, stieg der Umsatz um 2,6 Prozent.

Ergebnis

Das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb mit 1,7 Mio. Euro zwar unter dem Vorjahresniveau (2,5 Mio. Euro), jedoch stark bedingt durch Währungseffekte und den Umstand, dass die Anpassung der Holdingstruktur an die geringere Konzerngröße infolge des FMP-Verkaufs erst im laufenden Jahr voll ergebniswirksam wird. Zudem ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahreswert ein Einmalertrag aus Versicherungsleistungen von 0,4 Mio. Euro enthalten war.

Ausblick 2009
CEAG ist durch das breite Kundenspektrum zwar vergleichsweise konjunkturun-empfindlich. Die Folgen der internationalen Finanzkrise und des Konjunktur-abschwungs auf die Nachfrage in den für den Konzern relevanten Märkten können jedoch Gegenmaßnahmen erfordern. So gingen im EMS-Bereich (Electro Manufacturing Services) die Aufträge aus der Automobilbranche seit Jahresbeginn um ca. 80 Prozent zurück, das entspricht jedoch weniger als 5 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens. In diesem Bereich ist voraussichtlich für 6 Monate Kurzarbeit geplant, von der 40 Mitarbeiter betroffen sein werden.

Unsicherheiten bestehen ferner bei den für die CEAG wichtigen Währungs-relationen, insbesondere beim Wertverhältnis vom Euro zum US-Dollar. Auf der Kostenseite sind durch die abgeschlossene Anpassung der Holding auf die neue Konzerngröße Entlastungen zu erwarten. Auf Basis der aktuellen Parameter und Auftragsbestands hält der Vorstand im Jahr 2009 trotz des schwierigen Marktumfelds einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2008 für möglich.

Kommentare

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