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Elektronikproduktion | 09 März 2009

Rumänien entwickelt sich zum am schnellsten wachsenden Outsourcing-Hub in Europa

Rumänien hat viele EMS_Dienstleister angezogen - aufgrund der geringen Wettbewerbs- und Betriebskosten, so dass sich das Land zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte für Electronics Manufacturing Services (EMS) in Osteuropa entwickelt hat, erklärte der Marktforscher Frost & Sullivan.
Eine neue Analyse von Frost & Sullivan Romanian Electronics Manufacturing Markets zeigt, dass diese Märkte 2008 einen Umsatzerlös von über $1,6 Milliarden erwirtschafteten und 2014 geschätzte $3,38 Milliarden erreichen werden.

"Rumänien führt den Paradigmenwechsel in der Elektronik-Auftragsfertigung an. Dieser Paradigmenwechsel treibt EMS-Dienstleister zur Suche nach kostengünstigeren Standorten in Mittel-und Osteuropa (CEE) an", erklärte Harish Natesan, Frost & Sullivan Research Analyst. "Zudem haben attraktive Investitionsanreize und Rumäniens strategische Lage das Land zu einem bevorzugten Ziel für EMS-Dienstleister werden lassen. Rumänien nahe dran sich - langfristig gesehen - zur grössten Elektronik-Outsourcing-Industrie zu entwickeln".

Rumänien strategische Nähe zu Westeuropa in Verbindung mit seiner geringen Besteuerung von Unternehmen und einen Low-Cost-Arbeitsmarkt haben viele Hersteller erkennen lassen, dass es sich um einen idealen Standort für die Elektronik-Fertigung handelt. Aufgrund dieser vielen Vorteile, gewinnt Rumänien gegenüber anderen Ländern in der Region.

Die Konjunkturabschwächung, welche 2008 auch Europa erreichte, hat auch auf Rumänien negative Auswirkungen. Eine sinkende Nachfrage in den wichtigsten Endnutzer-Segmenten hat den Markt seit 2008 stark beeinträchtigt; eine Entwicklung, welche voraussichtlich im Jahr 2009 anhalten wird. Die globale Konjunkturabschwächung wird 2009 auch merkliche Auswirkungen auf die Einnahmen haben - mit Wachstumsraten welche voraussichtlich fallen werden. Folglich werden EMS-Dienstleister die Belegschaftszahlen und Volumina reduzieren, um so bei den Betriebskosten zu sparen und Rentabilität aufrechtzuerhalten.

"In Rumänien tätig zu sein, ist für viele EMS-Führungskräfte gleichbedeutende mit der Tätigkeit in China - in Bezug auf die Gesamtkosten", erklärt Harish Natesan. "Desweiteren ist die Nähe zu den westeuropäischen Märkten und den damit verbundenen kürzeren Lieferketten macht Rumänien zu einem unwiderstehlichen Standort für EMS-Dienstleister."

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