Deutsche Automatisierungsindustrie wächst bis ins Jahr 2008
Die Deutsche Automatisierungsindustrie sieht sich auf stabilem Wachstumskurs. „Mit einem Umsatzplus von fast neun Prozent auf über 38 Mrd. Euro und mit einem Wachstum der Auftragseingänge um acht Prozent war 2006 ein gutes Jahr", berichtete Helmut Gierse, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation, zu Beginn der Hannover Messe.
Ein dickes Auftragspolster sei vorhanden. „Dieser Schwung trägt bis in das Jahr 2008."
Zwar sei der Export 2006 mit plus 12,4 Prozent erneut der größere Wachstumstreiber, aber mit plus 3,6 Prozent sei der Inlandsmarkt ebenfalls wieder auf Wachstumskurs. „Wir können mit Befriedigung feststellen, dass sich das auf die Zahl der Mitarbeiter ausgewirkt hat: Über 211.000 Beschäftigte hat die Branche in Deutschland, 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor", so Gierse.
Die positive Entwicklung treffe auf fast alle Technologie-Segmente und auf alle Exportregionen zu. Besonders gut laufe es bei der Prozessautomatisierung mit fast neun Prozent Umsatzwachstum, berichtete Michael Ziesemer, im Vorstand des Fachverbands für dieses Segment zuständig. Das seit drei Jahren anhaltende Wachstum werde sich 2007 voraussichtlich nochmals verstärken. „Der steigende Bedarf an Energie und Rohstoffen ist die treibende Kraft", so Ziesemer. An der Spitze stünden die Bereiche Öl und Gas sowie Grundstoffindustrien, aber auch Umwelttechnik und Wasseraufbereitung stellten Wachstumsmärkte dar.
Nach ZVEI-Angaben ist der Weltmarkt der elektrischen Automation im vergangenen Jahr insgesamt um gut sechs Prozent auf 228 Mrd. Euro gewachsen, nach plus vier Prozent im Jahr zuvor. Der deutsche Anteil an der Weltproduktion liege bei 14 Prozent. Deutschland sei nach wie vor der größte Nettoexporteur in Sachen Automatisierung.
Zur Wachstumsbremse droht nach einer ZVEI-Umfrage der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs in Deutschland zu werden. Schon heute schätzen einzelne Unternehmen das wegen Fachkräftemangel nicht realisierte Wachstum auf ein bis drei Prozent. So erwartet der Verband eine Verschärfung des Problems angesichts zurückgehender Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften und Informatik.
Wie sich die Technologie in den kommenden Jahren generell entwickeln wird und welche Aufgaben für die Automations-Industrie daraus erwachsen, hat der ZVEI mit der ‚Integrierten Technologie-Roadmap Automation 2015+' untersucht. Sie rückt die Sicht der Anwender in den Mittelpunkt. Untersucht wurden technologische Lösungsbeiträge zur Bewältigung von gesellschaftlichen, ökonomischen, technologischen, politischen und ökologischen Herausforderungen, die sich aus Trendanalysen (Extrapolation) und Szenarien (Retropolation) ergeben. Gierse: „Die Roadmap gibt als Trendmonitor die Richtung vor für den Weg der deutschen Industrie in die technologische Zukunft."
Zwar sei der Export 2006 mit plus 12,4 Prozent erneut der größere Wachstumstreiber, aber mit plus 3,6 Prozent sei der Inlandsmarkt ebenfalls wieder auf Wachstumskurs. „Wir können mit Befriedigung feststellen, dass sich das auf die Zahl der Mitarbeiter ausgewirkt hat: Über 211.000 Beschäftigte hat die Branche in Deutschland, 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor", so Gierse.
Die positive Entwicklung treffe auf fast alle Technologie-Segmente und auf alle Exportregionen zu. Besonders gut laufe es bei der Prozessautomatisierung mit fast neun Prozent Umsatzwachstum, berichtete Michael Ziesemer, im Vorstand des Fachverbands für dieses Segment zuständig. Das seit drei Jahren anhaltende Wachstum werde sich 2007 voraussichtlich nochmals verstärken. „Der steigende Bedarf an Energie und Rohstoffen ist die treibende Kraft", so Ziesemer. An der Spitze stünden die Bereiche Öl und Gas sowie Grundstoffindustrien, aber auch Umwelttechnik und Wasseraufbereitung stellten Wachstumsmärkte dar.
Nach ZVEI-Angaben ist der Weltmarkt der elektrischen Automation im vergangenen Jahr insgesamt um gut sechs Prozent auf 228 Mrd. Euro gewachsen, nach plus vier Prozent im Jahr zuvor. Der deutsche Anteil an der Weltproduktion liege bei 14 Prozent. Deutschland sei nach wie vor der größte Nettoexporteur in Sachen Automatisierung.
Zur Wachstumsbremse droht nach einer ZVEI-Umfrage der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs in Deutschland zu werden. Schon heute schätzen einzelne Unternehmen das wegen Fachkräftemangel nicht realisierte Wachstum auf ein bis drei Prozent. So erwartet der Verband eine Verschärfung des Problems angesichts zurückgehender Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften und Informatik.
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