Roth & Rau profitiert vom anhaltenden Boom bei Silizium-Solarwafern
Die Roth & Rau AG, Hersteller von Anlagen für die Beschichtung von Solarzellen, präsentierte ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2006. Das Unternehmen konnte in 2006 einen Umsatz von 42,8 Millionen Euro erzielen und will in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro erreichen.
Für das vergangene Geschäftsjahr ergab sich ein Umsatzplus gegenüber 2005 von etwas mehr als 28 Prozent. Der Jahresüberschuss lag bei 2,9 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg sogar auf 129,1 Mio. Euro (Vorjahr: 37,1 Mio. Euro).
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz konkretisierte der Konzern seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Mit Wachstumsprognosen um die 20 Prozent liege Roth & Rau im Bereich der Schätzungen anderer Mitbewerber auf dem Photovoltaik-Markt. Als Grund für die guten Prognosen nannte der Konzern "die dynamische Auftragsentwicklung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2007". Allein im Januar und im Februar dieses Jahres habe das Unternehmen aus Hohenstein-Ernstthal nahe Chemnitz Auftragseingänge von 27,2 Millionen Euro verzeichnen können. Eine Rekordsumme, die schon jetzt 260 Prozent über dem Vergleichszeitraum - dem ersten Quartal 2006 - liege. Roth & Rau Kunden sieht besonders im chinesischen Markt große Wachstumschancen. Der Auslandsanteil stieg von 61 Prozent auf nun knapp 75 Prozent.
Neben dem Hauptprodukt, der Antireflexbeschichtungs-Anlagenserie SiNA mit der sich die Roth & Rau AG in diesem Bereich als Markführer sieht, hat insbesondere die Vermarktung neu entwickelter Produkte zu dem deutlichen Unternehmenswachstum beigetragen. So wurde erstmalig das Konzept einer schlüsselfertigen Produktionslinie für die kostengünstige Massenproduktion von Silizium-Solarzellen vertrieben. Im Rahmen des Umbaus der Frankfurter Chipfabrik in Frankfurt / Oder wird Roth & Rau bis Anfang 2008 mehrere schlüsselfertige Produktionslinien für die Conergy AG installieren. Ein weiterer Durchbruch gelang mit der IonScan 800, einer Anlage zur Präzisionsbearbeitung von Oberflächen in der Halbleiterindustrie. Durch die Bestellung einer Anlage durch die amerikanischen TriQuint Semiconductor Inc. gelang der Markteintritt in den wichtigen amerikanischen Halbleitermarkt.
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz konkretisierte der Konzern seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Mit Wachstumsprognosen um die 20 Prozent liege Roth & Rau im Bereich der Schätzungen anderer Mitbewerber auf dem Photovoltaik-Markt. Als Grund für die guten Prognosen nannte der Konzern "die dynamische Auftragsentwicklung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2007". Allein im Januar und im Februar dieses Jahres habe das Unternehmen aus Hohenstein-Ernstthal nahe Chemnitz Auftragseingänge von 27,2 Millionen Euro verzeichnen können. Eine Rekordsumme, die schon jetzt 260 Prozent über dem Vergleichszeitraum - dem ersten Quartal 2006 - liege. Roth & Rau Kunden sieht besonders im chinesischen Markt große Wachstumschancen. Der Auslandsanteil stieg von 61 Prozent auf nun knapp 75 Prozent.
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