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Fertigungsanlagen | 14 März 2007

Viscom stellt neues universelles Röntgensystem vor

Die Viscom AG hat ihr Portfolio um das neue universelle Röntgen- und CT-System X8060 NDT ergänzt. Der Inspektionsspezialist möchte damit neue Märkte auf dem Gebiet der klassischen zerstörungsfreien Prüfung (NDT) erschließen, die von größeren und schwereren Prüfteilen bestimmt werden.
Mit dem Inspektionssystem X8060 NDT können ohne Einschränkung auch die komplexen Anforderungen der hochvergrößernden Prüfung elektronischer Baugruppen erfüllt werden. Die Computertomografie (CT) wurde von vornherein in das Systemkonzept integriert. Diese Flexibilität macht die X8060 NDT zu einem interessanten Inspektionsinstrument für unterschiedlichste Industriezweige, wie beispielsweise die Automobil, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Turbinenbau, Werkzeugmaschinenbau, Materialwissenschaft, Keramik- und Kunststoffherstellung, Elektronik, Sensorik, Verbindungstechnik.

Die integrierte Computertomografie (CT) erlaubt die 3D-Rekonstruktion von Proben bis 30 kg Gewicht. Für Prüfteile dieser Dimension hat Viscom eine neue Mikrofokusröntgenröhre mit einer maximalen Beschleunigungsspannung von 250 kV entwickelt, um dichte und stark absorbierende Strukturen noch besser durchstrahlen zu können. Die neue Echtzeitbildverarbeitung XMC von Viscom stellt Bildverbesserungen ohne Zeitverzögerung zur Verfügung, sodass sich der Anwender ganz auf die Prüfaufgabe konzentrieren kann.

Typische Fehler, die zerstörungsfrei erkannt werden können, sind Risse, Brüche, Poren/Lunker, Fremdkörper, Formabweichungen, Fehlpositionierungen, Lageänderungen oder inhomogene Materialübergänge. In dieser Systemklasse einzigartig ist die Möglichkeit, verdeckte Lötstellen (BGA, THT, ...) in elektronischen Flachbaugruppen bei höchster Vergrößerung in Schrägdurchstrahlung inspizieren zu können, sodass die 3-dimensionale Struktur der Lötstellen direkt sichtbar und bewertbar wird. Diese Vielseitigkeit macht das Röntgensystem X8060 NDT besonders interessant für Kunden, die vermehrt Elektronik in größeren Modulen und Geräten einbauen.

Der modulare Präzisionsmanipulator mit bis zu acht CNC-fähigen Achsen eröffnet neue Möglichkeiten der Schrägdurchstrahlung bei hoher Vergrößerung. Er erlaubt Messmöglichkeiten in allen drei Raumrichtungen, sei es direkt in 2-dimensionaler Projektion oder im 3-dimensionalen Volumenmodell. Schnelle Rechner lassen das realitätsgetreue Abbild des Prüflings schon nach kurzer Zeit auf dem Bildschirm erscheinen, wo es in beliebiger Richtung angeschnitten und analysiert werden kann.

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