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Allgemein | 12 Oktober 2006

Deutsches MIMO-Startup erhält Finanzierung über 1,0 Million Euro

High-Tech Gruenderfonds und EnjoyVenture Management GmbH haben insgesamt 1,0 Million Euro in die Mimoon GmbH investiert. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Etablierung der MIMO-Technologie für Mobilfunksysteme
mimoOn ist eine Ausgründung der Universität Duisburg-Essen und will durch Verwendung mehrerer Sende- und Empfangsantennen die Datenrate mobiler Funksysteme an ihre technische Grenze treiben. Mehrere Antennen (Multiple Input Multiple Output = MIMO) steigern zudem die Reichweite eines Funksystems und können - auf den ersten Blick paradoxerweise - sogar die elektromagnetische Abstrahlung erniedrigen.

Das Internet wird zunehmend mobiler, so dass neue datenintensive Dienste, wie z.B. die Übertragung von Videosequenzen, eine wachsende technische Herausforderung für zukünftige Mobilfunksysteme darstellen. Selbst bei einem hervorragend optimierten Mobilfunksystem ermöglicht einzig die MIMO-Technologie Datenraten von bis zu 100 Mbit/s - damit wären störungsfreie Videoübertragungen und ein schneller Datenaustausch selbst bei vielen Nutzern garantiert. So ist es nicht erstaunlich, dass in zukünftigen Mobilfunkstandards - wie z.B. der UMTS Long Term Evolution (LTE) oder der vierten Mobilfunkgeneration (4G) - MIMO mittlerweile als gesetzte Technologie gilt. MIMO-Funksysteme haben sich in den bekannten Wireless Local Area Networks (WLANs) seit kurzem erfolgreich am Markt positioniert, erfordern aber für den zellularen Mobilfunk noch intensive Entwicklungsarbeit.

"Angesichts mehrerer neuer Mobilfunkstandards steht MIMO heute erst am Beginn einer technischen Erfolgsgeschichte", so Prof. Thomas Kaiser, Gründer und CTO der mimoOn GmbH. "Die Investitionen des High-Tech Gründerfonds, der enjoyventure Management GmbH und des Zukunftswettbewerbs Ruhrgebiet ermöglichen im wahrsten Sinne des Wortes ein perfektes „Start-up“ unserer universitären Ausgründung.“

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