AT&S erhält Nanotechnologie-Preis und stiftet AT&S Forschungspreis
AT&S, Europas größter und technologisch führender Leiterplattenhersteller, erhielt am 9. Oktober 2006 den steiermärkischen Forschungspreis für Nanotechnologie und stiftet selbst einen AT&S Forschungspreis.
Dr. Markus Riester, Manager Technology Development bei AT&S, konnte gestern den Forschungspreis für Nanowissenschaften und Nanotechnologie des Landes Steiermark an der Karl-Franzens-Universität in Graz entgegennehmen.
Ausgezeichnet wurde AT&S für das Strukturierungsverfahren „Zwei-Photonen-Absorption", mit dem optische Wellenleiter in polymeren Materialien, also in Leiterplatten realisiert werden können. Ing. Heinz Moitzi, als Technikvorstand auch für den Bereich Forschung und Entwicklung bei AT&S verantwortlich, freut sich über diese Auszeichnung und erläutert weiter: „Diese Technologie bringt der AT&S einen potentiellen Vorsprung bei der Bewältigung der Herausforderungen der kommenden 5 Jahre und damit vielleicht einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“
Das Projekt wurde bei AT&S von Dr. Gregor Langer durchgeführt und von Dr. Markus Riester im vergangenen Jahr von der Grundlagenforschung hin zur anwendungsorientierten Arbeit ausgerichtet. So konnte inzwischen ein Demonstrator realisiert werden, der mit bis zu 1 Gbit/s übertragen kann. Die derzeitigen Arbeiten fokussieren auf Materialoptimierung und werden gemeinsam mit Netzwerkpartnern in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführt.
Die technischen Aspekte dieser Arbeiten werden im Januar auf der Photonics West 2007 in San Jose, Kalifornien, USA, einem größeren Publikum vorgestellt.
Fast zeitgleich wurde der diesjährige AT&S Forschungspreis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (OePG) an Dr. Kerstin Hummer, Institut für Materialphysik der TU Wien, vergeben.
Mit ihrer Arbeit „Ab-initio Study on the Exciton Binding Energies in Organic Semiconductors“, die an der TU Wien und der Montanuniversität Leoben durchgeführt wurde, zeigte Dr. Kerstin Hummer, wie grundlegende elektronische Eigenschaften polymerelektronische Materialen besser verstanden werden können. Damit werden Materialanforderungen für zukünftige polymerelektronische Systeme besser bestimmbar.
AT&S stiftet jährlich den mit € 2000 dotierten „AT&S Forschungspreis“, die Auswahl der Kandidaten sowie die Preisverleihung werden von der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft durchgeführt. Ausgezeichnet werden Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern, die neue Methoden entwickelt haben oder grundlegend neue Resultate mittels bereits bekannter Methoden erzielen konnten. Als PreisträgerInnen kommen NachwuchsphysikerInnen in Frage, die ihre Arbeit im jeweils letzten Kalenderjahr an einer österreichischen Universität abgeschlossen haben, nicht älter als 35 Jahre sind und deren Arbeit im Anspruch über einer Dissertation liegen.
Ausgezeichnet wurde AT&S für das Strukturierungsverfahren „Zwei-Photonen-Absorption", mit dem optische Wellenleiter in polymeren Materialien, also in Leiterplatten realisiert werden können. Ing. Heinz Moitzi, als Technikvorstand auch für den Bereich Forschung und Entwicklung bei AT&S verantwortlich, freut sich über diese Auszeichnung und erläutert weiter: „Diese Technologie bringt der AT&S einen potentiellen Vorsprung bei der Bewältigung der Herausforderungen der kommenden 5 Jahre und damit vielleicht einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“
Das Projekt wurde bei AT&S von Dr. Gregor Langer durchgeführt und von Dr. Markus Riester im vergangenen Jahr von der Grundlagenforschung hin zur anwendungsorientierten Arbeit ausgerichtet. So konnte inzwischen ein Demonstrator realisiert werden, der mit bis zu 1 Gbit/s übertragen kann. Die derzeitigen Arbeiten fokussieren auf Materialoptimierung und werden gemeinsam mit Netzwerkpartnern in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführt.
Die technischen Aspekte dieser Arbeiten werden im Januar auf der Photonics West 2007 in San Jose, Kalifornien, USA, einem größeren Publikum vorgestellt.
Fast zeitgleich wurde der diesjährige AT&S Forschungspreis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (OePG) an Dr. Kerstin Hummer, Institut für Materialphysik der TU Wien, vergeben.
Mit ihrer Arbeit „Ab-initio Study on the Exciton Binding Energies in Organic Semiconductors“, die an der TU Wien und der Montanuniversität Leoben durchgeführt wurde, zeigte Dr. Kerstin Hummer, wie grundlegende elektronische Eigenschaften polymerelektronische Materialen besser verstanden werden können. Damit werden Materialanforderungen für zukünftige polymerelektronische Systeme besser bestimmbar.
AT&S stiftet jährlich den mit € 2000 dotierten „AT&S Forschungspreis“, die Auswahl der Kandidaten sowie die Preisverleihung werden von der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft durchgeführt. Ausgezeichnet werden Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern, die neue Methoden entwickelt haben oder grundlegend neue Resultate mittels bereits bekannter Methoden erzielen konnten. Als PreisträgerInnen kommen NachwuchsphysikerInnen in Frage, die ihre Arbeit im jeweils letzten Kalenderjahr an einer österreichischen Universität abgeschlossen haben, nicht älter als 35 Jahre sind und deren Arbeit im Anspruch über einer Dissertation liegen.
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