RoHS | 09 Oktober 2006

Viele US-Unternehmen ignorieren RoHS

Nach neusten Untersuchungen von Premier Farnell PLC und Reed Business erwarten 30 % der befragten Entwicklungsingenieure und Einkäufer in den USA, dass die kürzlich in der EU eingeführte RoHS-Direktive in den nächsten 12 Monaten keine entscheidenden Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben wird.
Paul Tallentire, President von Newark InOne, der Muttergesellschaft von Premier Farnell, meint hierzu: "RoHS hat Auswirkungen auf alle Unternehmen, die elektronische Komponenten kaufen oder einsetzen. Die Unternehmen müssen zumindest damit rechnen, dass viele Bauteile bald nicht mehr erhältlich sind. Die Untersuchung zeigt uns, dass nach wie vor ein großer Bedarf für Informationen und kostenfreie Konformitätsdienstleistungen vorhanden ist, wie wir dies seit Monaten auf unserer RoHS-Express Website anbieten."

Reed hat für diese Untersuchung im September 914 qualifizierte Leser seiner Zeitschrift EDN und von Beschaffungs-Magazinen befragt. Die Leser sind vorwiegend bei Unternehmen beschäftigt, die einen Jahresgewinn von weniger als 50 Mio. US-Dollar erzielen und die aus unterschiedlichsten Elektronikbranchen stammen.

Die Untersuchung hat außerdem ergeben, dass die Elektronikdistributoren und Bauteilhersteller bei einer Konvertierung als wichtigste Informationsquellen angesehen werden.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2017.08.13 16:10 V8.5.9-1