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Elektronikproduktion | 10 Dezember 2010

Aufschwung in Elektroindustrie beschleunigt wieder

Die Dynamik der Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie hat sich zu Beginn des vierten Quartals noch einmal beschleunigt, heisst es vom ZVEI.
"Gegenüber dem Vormonat sind die Bestellungen im Oktober – arbeitstäglich und saisonbereinigt – um satte 7% gewachsen", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Verantwortlich für die kräftige Entwicklung war ein auch von Großaufträgen getriebenes Plus von 15% bei den Aufträgen aus dem Ausland. Die Inlandsbestellungen sind auf dem Niveau von September geblieben.

"Die Auftragseingänge haben das Vorjahresniveau im Oktober um 19% übertroffen.“ Aus dem Inland gingen dabei 12% mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr. Die Auslandsorders zogen um 25% an.

Der Umsatz mit elektrotechnischen und elektronischen Produkten und Systemen hat im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 14% zugelegt. Dabei dominierte einmal mehr der Erfolg der deutschen Elektroindustrie im Ausland: "Der Umsatz mit ausländischen Kunden stieg mit einem Plus von 21% nahezu dreimal so stark wie der Umsatz mit inländischen Kunden, der um 8% zulegte", so Dr. Gontermann.

Im Vormonatsvergleich ist der Umsatz im Oktober – wiederum arbeitstäglich und saisonbereinigt – um kräftige 6% gewachsen.

Die Produktion der Elektrounternehmen hat ihr Vorjahreslevel im Oktober um 11% überschritten. Verglichen mit dem Vormonat lag der Ausstoß im Oktober 4% höher als im September.

"Im November haben die Unternehmen der Elektroindustrie ihre aktuelle Geschäftslage noch einmal deutlich besser eingeschätzt als im Vormonat. Die Lagebeurteilung ist derzeit so gut wie im Boom-Sommer 2007“, sagte Dr. Gontermann. Das Geschäftsklima insgesamt – als Mittel aus Lagebeurteilung und Erwartungen – ist im November entsprechend gestiegen. Es befindet sich damit auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

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