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© Apple Elektronikproduktion | 11 Oktober 2010

Foxconn: Mehr Ärger nach neuerlichem Bericht

Mehr Ärger für den taiwanesischen EMS-Riesen Foxconn. Durchgesickerte Informationen aus einem weiteren Bericht, werfen dem Unternehmen weitere Übertretungen von Arbeitsgesetzen vor.
Ein noch nicht publizierter Bericht bedeutet weiteren Ärger für den EMS-Riesen Foxconn. Dem Unternehmen werden neuerlich illegale Arbeitsmethoden vorgeworfen: u.a. Missbrauch von Praktikanten, extreme strenge Ausbildung und harte Strafen, schwache Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen sowie unrealistische Gehalts- und Lohnerhöhungen.

Die Umfrage, von Lehrer und Studenten von 20 verschiedenen Universitäten (u.a. Tsinghua- Universität und Peking-Univesität) durchgeführt, zeigt, dass Praktikanten in den Fertigungsanlagen in Shenzhen, Kunshan, Taiyuan, Wuhan und Shanghai missbraucht werden. In einigen Fällen sollen die Praktikanten über 50% der gesamten Belegschaft ausmachen, heißt es in mehreren chinesischen Medienberichten.


Das Arbeitsmilieu bei Foxconn soll vor allem von einer hohen und intensiven Arbeitsbelastung, geringer Bezahlung und einer gewalttätigen Ausbildung geprägt sein. Der Bericht wirft dem Unternehmen vor, dass die 30%ige Lohnerhöhung (im Sommer 2010 angekündigt) nur eine 9%ige Erhöhung gewesen sei. Zudem werde eine Liste mit 127 Regeln befolgt, deren Nichtbeachtung schwere Strafen zur Folge hat.

38% der Mitarbeiter, dass sowohl Management als auch Sicherheitspersonal in ihre Privatsphäre eingedrungen sein. Mehr als die Hälfte sind über das Management empört und 16% waren schon einmal körperlicher Gewalt ausgesetzt, heißt es weiter.

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