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Elektronikproduktion | 27 April 2010

Zollner setzt auf flexible Prozessplanung

Der deutsche EMS-Dienstleister Zollner Elektronik setzt mit der ‚Digitalen Fabrik’ auf flexible Prozessplanung.
Für etwa 600 Kunden startet Zollner Elektronik pro Jahr circa 3000 Produktionsanläufe, deren Losgrößen bei 1 beginnen, nach oben offen sind und sich an dem Fertigungstakt der Kunden orientieren sollen.

Dafür muss der EMS-Dienstleister den Losgrößenbedarf je nach Mengenanforderung anpassen und die eigenen Fertigungskapazitäten in einem Pull-Prinzip organisieren. Hier nutzt das Unternehmen das System Tecnomatix von Siemens PLM Software – eine Plattform nach dem Prinzip der »Digitalen Fabrik«, die Zollner nach einem erfolgreichen Pilotprojekt an allen Standorten einsetzen will.

„Wir müssen diese große Vielfalt an Branchen, Produkten und Losgrößen beherrschen. Preis und Liefertermin bestimmt mittlerweile der Markt. Erfolgsentscheidend ist daher der Weg dorthin. Dafür benötigen wir Werkzeuge, die uns durch Standards und stabilere Prozesse schneller, genauer und flexibler machen“, sagt Roland Heigl, Leiter für Produktionsprozess-Planung bei Zollner.

Die Entscheidung für Tecnomatix fiel in einem Benchmark-Projekt, einem mehrmonatigen Live-Test. „Durch den erfolgreichen Einsatz der Tecnomatix-Software in einem Pilotprojekt und bei der zeitgleichen Optimierung mehrerer kleinerer, bereits existierender Produktionsprozesse konnten wir deutliche Einsparungen erzielen“, erklärt Roland Heigl.

Zollner will die Plattform zuerst schrittweise in den deutschen Standorten einführen. So soll das dreiköpfige Team, das für die ‚Digitale Fabrik’ in der Zollner-Unternehmenszentrale im bayerischen Zandt verantwortlich ist, das weltweite Netz von 50 Prozessplanern im Umgang mit der Software schulen, um sie mittelfristig in jedem Produktionsstandort zu implementieren.

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