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Elektronikproduktion | 19 April 2010

Sperrung des Luftraumes beeinträchtigt EMS-Unternehmen

Der gesperrte Luftraum über Europa hat Auswirkungen auf viele EMS-Dienstleister und Leiterplatten-Hersteller.
Unternehmen, welche auf Importe aus asiatischen Produktionsanlagen angewiesen sind, werden von der derzeitigen Sperrung des europäischen Luftraumes—ausgelöst durch den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull—besonders hat getroffen.

Automobil-Hersteller in China, die auf elektronische Bauteile aus Deutschland angewiesen sind, sind vom kompletten Stop der Lieferungen beeinträchtigt, schreibt z.B. die Washington Post. FedEx musste alle Flüge und Lieferungen aus und in die betroffenen Regionen stoppen und bis auf Weiteres einstellen.

Der in der Schweiz ansässige EMS-Dienstleister CCS erklärte, dass die für letzten Freitag geplante „Exportsendung mit Rohmaterial nach Sri Lanka bis zur Öffnung des Flugraumes ‚on hold’ „ sei. Zudem prüfe man derzeit Alternativen via offenen internationalen Flughäfen, um die Rohmaterialien zu der Produktionsanlage in Sri Lanka zu fliegen.
Auch die Produktion am chinesischen Standort ist von der Sperrung betroffen.

Das Bundesamt für Zivile Luftfahrt hat für heute Nachmittag (19. April 2010; 14.00 Uhr) eine Erklärung zur allgemeinen Situation und zu einer möglichen Aufhebung der Sperrung angekündigt. „Sobald die Information bei uns eintrifft, werden wir individuell über allfällige Änderungen unserer bestätigten Termine informieren“, schreibt das Unternehmen.

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