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Elektronikproduktion | 08 April 2010

Astrium erhält neuen Vertrag über EUR 105 Mio.

Astrium wird im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit dem optischen Satelliten Sentinel-2B eine weitere Flugeinheit der “Wächter”-Reihe (Sentinel = Wächter) bauen.
Die Vertragspartner haben den industriellen Vertrag im Wert von EUR 105 Millionen unterschrieben. Mit dem bereits im Frühjahr 2008 beauftragten A-Modell hat das Sentinel-2-Programm für das europäische Raumfahrtunternehmen Astrium ein Gesamtvolumen von rund EUR 323 Millionen erreicht.

„Die Sentinel-2-Satelliten sind ein wichtiges Element von GMES und werden es Europa ermöglichen, die Änderungen seiner Umwelt langfristig zu beobachten“, sagte Prof. Dr. Volker Liebig, der Direktor für Erdbeobachtung der ESA. “GMES ist ein weltweit einzigartiges Programm. Mit den Sentinel-B-Missionen erreichen wir die von den Nutzern geforderte Abdeckung der Erde und sichern die langfristige Verfügbarkeit der Daten.”

Bei Sentinel-2 ist Astrium verantwortlich für die Systemauslegung des Satelliten, das Multispektral-Instrument MSI und die Plattform, sowie für Satellitenintegration und -test. Zudem liefert das Unternehmen hochpräzise Lageregelungssensoren, einen Datenspeicher modernster Technologie, verantwortet ferner die mechanische Satellitenstruktur und das Antriebssystem, und fertigt die thermale Ausrüstung sowie den Kabelbaum.

Das Sentinel-2Programm involviert bei Astrium die Standorte in Deutschland (Hauptauftragnehmer, Integration und Test, Komponenten), Frankreich (Instrument) und Spanien (Satellitenstruktur).

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