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Elektronikproduktion | 06 April 2010

Manz: Umsatz sinkt um 64% Y-o-Y

Die Manz Automation AG hat im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse von EUR 85,9 Millionen erwirtschaftet (Vorjahr: EUR 236,5 Millionen).
Dabei konnten alleine im 4Q/2009 Umsätze in Höhe von EUR 39,2 Mio. erzielt werden (Vorjahr: EUR 77,4 Mio.), was rund 45,6% des Gesamtjahresumsatzes entspricht und ein erstes Indiz für eine erfolgreiche Trendwende waren. Im Berichtszeitraum 2009 betrug die Gesamtleistung EUR 101,1 Mio. nach EUR 234,8 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Rückgang auf minus EUR 15,9 Mio. (Vorjahr: EUR 28,6 Mio.). Aufgrund der eingeleiteten Kostenreduzierungen im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bereits positive Effekte realisiert werden. So erzielte Manz im vierten Quartal wieder einen operativen Gewinn von EUR 0,2 Mio. und untermauert damit die erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank im Geschäftsjahr 2009 auf minus EUR 13,0 Mio. nach EUR 28,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Hieraus resultiert ein Ergebnis im Konzern von minus EUR 9,7 Mio. nach einem Überschuss von EUR 21,2 Mio. im Vorjahr. Dagegen erhöhte sich der operative Cash Flow aufgrund des reduzierten Working Capital-Bedarfs im vergangenen Jahr signifikant auf EUR 39,7 Mio. (Vorjahr: minus EUR 16,8 Mio.).

Damit ist die Umsatz- und Ertragsentwicklung Spiegelbild der Rezession und deren Auswirkungen auf die Solarindustrie. Durch die erhaltenen Neuaufträge aus Asien haben sich die aktuelle Situation und die weiteren Aussichten bereits deutlich verbessert. Bereits für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs verzeichnet Manz Automation eine gute Auslastung in allen Geschäftsbereichen.

So konnte zum 1. Januar 2010 die im Mai 2009 gestartete Kurzarbeit beendet werden. Im Ergebnis bestätigt sich die Entscheidung, nachhaltig in die Forschung- und Entwicklung zu investieren und die Mitarbeiter an den deutschen Standorten auch während der Krise weiter zu beschäftigen und auszubilden.

Denn dadurch ist Manz in der Lage, der Solarindustrie als Innovationsmotor mit zukunftsweisenden Lösungen neue Impulse zu geben und frühzeitig an der Marktbelebung zu partizipieren. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von rund 79%, liquiden Mitteln von EUR 88,2 Mio. und umfangreichen, bislang nicht beanspruchten Kreditlinien verfügt die Gesellschaft über die notwendige Basis für neues Wachstum.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zeigt sich optimistisch für die Zukunft: „Die Manz Automation ist hervorragend aufgestellt, wir haben unsere Hausaufgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr gemacht. Mit unserem weiterentwickelten Produktportfolio sind wir technologischer Marktführer. Der Einsatz von modernem Equipment ist für unsere Kunden gerade in der jetzigen Phase besonders wichtig, um dem wachsenden Kostendruck effektiv zu begegnen.“

Seine Aussagen ergänzt er abschließend um die Prognose für das Geschäftsjahr 2010: „Aus diesem Grund erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein hohes zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum bei einem positiven EBIT.“

Bereits seit Mitte Dezember 2009 konnten Neuaufträge im Gesamtvolumen von über EUR 40 Mio. akquiriert werden. Dadurch wuchs der Auftragsbestand der Manz-Gruppe bis zum 28. Februar 2010 auf eine solide Höhe von EUR 70 Mio., wovon der Großteil im Geschäftsjahr 2010 umsatz- und ertragswirksam wird. Weitere Aufträge befinden sich derzeit in Verhandlung, weshalb das Management zuversichtlich ist, in den kommenden Wochen weitere Aufträge zu erhalten.

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