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Elektronikproduktion | 01 Oktober 2008

Continental: Werksschließungen und Stellenabbau möglich

Karl-Thomas Neumann, neuer Vorstandschef bei Continental, schließt Werksschließungen und auch einen damit verbundenen Stellenabbau in Deutschland nicht aus.
"Wir werden innerhalb der nächsten fünf Jahre 20% an Elektronik-Kapazität zu viel haben. Dafür suchen wir Lösungen mit den Werken", sagte er gegenüber der "Bild-Zeitung". Auch ein Stellenabbau ist durchaus möglich. "Garantien können wir nicht geben", wird er in dem Zeitungsbericht weiter zitiert.

Zudem wurden bei dem Autozulieferer aus Hannover der Vorstand neu aufgestellt und das Unternehmen in zwei Kernbereiche aufgegliedert. So wird Dr. Karl-Thomas Neumann wird ab 1. Oktober 2008 die aus den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain formierte Automotive-Group führen. Der stellvertretende Vor­standsvorsitzende Dr. Alan Hippe übernimmt am selben Tag die Führung der Rubber-Group, die aus den Divisionen Pkw-Reifen, Nutzfahrzeugreifen und ContiTech gebildet wird. Die Amtszeit von Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Nikolin wurde bis Mai 2014 verlängert.

Finanzvorstand bleibt Dr. Alan Hippe, der innerhalb der Rubber-Group weiterhin die Division Pkw-Reifen leiten wird. Die Führung der Division ContiTech innerhalb der Rubber-Group übernimmt Heinz-Gerhard Wente von Gerhard Lerch, der wie geplant in den Ruhestand wechselt. Herr Wente bleibt weiter Personalvorstand und Arbeitsdirektor des Unternehmens. Die Division Nutzfahrzeugreifen innerhalb der Rubber-Group leitet unverändert Dr. Hans-Joachim Nikolin, der im Unternehmensvorstand unter anderem für Einkauf sowie Qualität und Umwelt zuständig ist.

Ebenfalls unverändert bleibt die operative Führung der Divisionen innerhalb der Automotive-Group in den Händen von Dr. Ralf Cramer (Chassis & Safety), Helmut Matschi (Interior) und Dr. Karl-Thomas Neumann (Powertrain).

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