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Elektronikproduktion | 29 September 2008

Schott mit Übernahmeangebot für Moritex

Der Technologiekonzern SCHOTT, Mainz, hat ein Übernahmeangebot für die an der Tokyo Stock Exchange (TSE) notierte Moritex, Tokio, abgegeben.
Moritex ist mit rund 450 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund €100 Millionen (Geschäftsjahr 2007/08) in Japan im Bereich LED-basierter und faseroptischer Beleuchtungssysteme sowie optischer Abbildungssysteme für die industrielle Bildverarbeitung (sog. „Machine Vision“) tätig.

Schott ist Hersteller von faseroptischen Licht- und Bildleitern und beschäftigt in seinem Geschäftsfeld Faseroptik an Fertigungsstandorten in den USA, Mexiko, der Tschechischen Republik und Deutschland sowie einem Sales Office in Tokio rund 730 Mitarbeiter. Die kundenorientierten High-Tech-Lösungen, basierend auf den Technologien Faseroptik und LED, zielen insbesondere auf die Märkte Automotive, Beleuchtung, Medizin- und Industrietechnik sowie Architektur.

Vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Wettbewerbssituation im Bereich optischer Bild- und Beleuchtungssysteme sowie einer zunehmenden Verdrängung faseroptischer Systeme durch LED-Lösungen will Schott durch diese Akquisition mit dem Ziel einer Aktienmehrheit (über 50 %) – Moritex hat einer Mehrheitsbeteiligung und einer Business Alliance im Vorfeld bereits zugestimmt – ein schlagkräftiges Bündnis schaffen. „Unser Ziel ist, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, Synergien zu nutzen und stabiles Wachstum für beide zu ermöglichen“, erklärt Schott Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Dahmer.

Schott und Moritex haben bereits im Juni 2007 eine Absichtserklärung für eine strategische Zusammenarbeit unterzeichnet und seitdem erfolgreich im Bereich Vertrieb, Einkauf und F&E zusammengearbeitet. Eine intensivere Kooperation und die Realisierung der gemeinsamen Ziele, so die Meinung der Verantwortlichen bei Schott und Moritex, sei am besten auf Grundlage von stabilen Mehrheitsverhältnissen möglich. Das Übernahmeangebot läuft voraussichtlich bis zum 23. Oktober 2008 und sieht eine Mindestannahmequote von 33% vor. In Japan, wo der Mainzer Technologiekonzern 10% seines Umsatzes macht, ist Schott seit über 40 Jahren mit der Tochtergesellschaft Schott Nippon präsent; im Jahr 2000 gründete man außerdem das erfolgreiche Joint Venture NEC Schott Components, das Electronic Packaging Komponenten fertigt.

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