Positive Schlussfolgerungen der kommerziellen Deca-BDE EU-Risikobewertung
EBFRIP begrüßt die heutige Veröffentlichung der positiven Risikobewertung und deren Schlussfolgerungen für die bromierten Flammschutzmittel Deca-BDE im Amtsblatt (AB) der Europäischen Union. Diese Veröffentlichung ist der letzte formelle Schritt in der Risikobewertung von Deca-BDE (abgeschlossen 2004, aktualisiert im Dezember 2007).
Die Europäische Kommission bestätigte in ihrer Mitteilung über die Risikobewertung für Deca-BDE, dass Wissenschaftler der Mitgliedsstaaten "die Bewertung der Gefahren für Mensch und Umwelt" für Deca-BDE beendet haben. Des Weiteren wurde bestätigt, dass es keine signifikanten Risiken für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit gibt, welche Maßnahmen zur Risikominderung rechtfertigen würden. Die Deca-BDE Risikobewertung ist wahrscheinlich - zu diesem Zeitpunkt - die am gründlichsten durchgeführt Risikobewertung in der EU, mit mehr als 1000 wissenschaftlichen Studien.
Die zusätzlichen Informationen, die für eine endgültige Risikobewertung notwendig sind, bestehen aus einer 10-jährigen Umweltstudie, eines 10-Jahres-Biomonitoring-Programms und eine zusätzliche Studie über Neurotoxizität. Diese Programme werden derzeit durchgeführt und im Dezember 2007 vereinbarten die zuständigen EU-Behörden, dass eine regelmäßige Überprüfung im Rahmen von REACH erfolgen soll. Vor der Veröffentlichung dieser Mitteilung im Amtsblatt, erfolgte eine positive Stellungnahme seitens des Europäischen Parlaments (mit 335 Ja-Stimmen gegenüber 10 Nein-Stimmen).
Diese Veröffentlichung stellt die Grundlage für die Beschränkung der kommerziellen Deca-BDE im Rahmen der EU-RoHS - Directive3 in Frage. Es gibt eine klare und dringende Notwendigkeit zur Wiederherstellung einer kohärenten EU-Politik.
Im Rahmen der RoHS - Richtlinie, prüft die Europäischen Kommission "Anträge für Deca-BDE als Angelegenheit von höchster Priorität". Dabei kann uns sollte die Europäische Kommission den Widerspruch zwischen den Beschränkungen der RoHS-Richtlinie und der positiven Risikobewertung für Deca-BDE entfernen, indem Deca-BDE aus dem Geltungsbereich der RoHS-Richtlinie entfernt wird.
Die endgültige Veröffentlichung dieser Risikobewertung und die Menge an wissenschaftlichen Studien hinter diesen Schlussfolgerungen wird zudem eine komplette Grundlage für die Registrierung von Deca-BDE im Rahmen von REACH bieten.
Amtsblatt der Europäischen Union: Bericht (pdf)
Artikel wurde von Bsef geschrieben.
Bildquelle: CM (ChemicalManagement)
Die zusätzlichen Informationen, die für eine endgültige Risikobewertung notwendig sind, bestehen aus einer 10-jährigen Umweltstudie, eines 10-Jahres-Biomonitoring-Programms und eine zusätzliche Studie über Neurotoxizität. Diese Programme werden derzeit durchgeführt und im Dezember 2007 vereinbarten die zuständigen EU-Behörden, dass eine regelmäßige Überprüfung im Rahmen von REACH erfolgen soll. Vor der Veröffentlichung dieser Mitteilung im Amtsblatt, erfolgte eine positive Stellungnahme seitens des Europäischen Parlaments (mit 335 Ja-Stimmen gegenüber 10 Nein-Stimmen).
Diese Veröffentlichung stellt die Grundlage für die Beschränkung der kommerziellen Deca-BDE im Rahmen der EU-RoHS - Directive3 in Frage. Es gibt eine klare und dringende Notwendigkeit zur Wiederherstellung einer kohärenten EU-Politik.
Im Rahmen der RoHS - Richtlinie, prüft die Europäischen Kommission "Anträge für Deca-BDE als Angelegenheit von höchster Priorität". Dabei kann uns sollte die Europäische Kommission den Widerspruch zwischen den Beschränkungen der RoHS-Richtlinie und der positiven Risikobewertung für Deca-BDE entfernen, indem Deca-BDE aus dem Geltungsbereich der RoHS-Richtlinie entfernt wird.
Die endgültige Veröffentlichung dieser Risikobewertung und die Menge an wissenschaftlichen Studien hinter diesen Schlussfolgerungen wird zudem eine komplette Grundlage für die Registrierung von Deca-BDE im Rahmen von REACH bieten.
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Bildquelle: CM (ChemicalManagement)
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