Viscom mit sinkendem Umsatz
Im ersten Halbjahr 2007 bleibt das Geschäft der Viscom AG, einem Anbieter von automatischen optischen Inspektionssystemen für die Elektronikindustrie, weiter hinter den Erwartungen zurück.
Die Gruppe erwirtschaftet einen Umsatz von 19.179 TEUR, was einem Rückgang um 21,6 % zum vergleichbaren Vorjahreshalbjahr (24.474 TEUR) entspricht. Saisonbedingt erzielt Viscom den Großteil des Jahresumsatzes in der Regel in der zweiten Hälfte eines Jahres und dabei vor allem im vierten Quartal. Die aktuelle Umsatzentwicklung ist jedoch nicht rein durch saisonale Schwankungen bedingt; Hintergrund sind vielmehr die Kaufzurückhaltung einiger Kunden wegen der bevorstehenden Lieferbarkeit eines neuen Inspektionssystems sowie die derzeitig verringerte Investitionstätigkeit eines Großkunden der Viscom-Gruppe.
Der vergleichsweise hohe Auftragseingang in der Berichtsperiode kann die Bedeutung des Umsatzrückgangs jedoch teilweise relativieren: Mit 24,7 Mio. EUR erreicht er fast das Niveau des Vorjahres von 24,9 Mio. EUR. 'Besonders erfreulich präsentiert sich der Auftragsbestand zum Halbjahresultimo. Mit 14,1 Mio. EUR liegt er um 5,3 Mio. EUR deutlich über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreshalbjahres', erläutert Ulrich Mohr, Finanzvorstand der Viscom AG. 'Der hohe Auftragsbestand zeigt den beginnenden Erfolg der von Viscom eingeleiteten Maßnahmen und lässt uns verhalten optimistisch auf die Entwicklung des Gesamtjahres 2007 blicken', ergänzt Volker Pape, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG. Vor allem der hohe Auftragseingang in Asien, mit einem Plus von 30% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist dabei vielversprechend.
Das EBIT erreicht in der Berichtsperiode -1.053 TEUR nach 4.092 TEUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, das Nachsteuerergebnis beträgt -633 TEUR (Vj. 566 TEUR). Bedingt ist dieser Rückgang vorrangig durch den hohen Fixkostenanteil der betrieblichen Aufwendungen. Dieser hat dazu geführt, dass dem Umsatzrückgang keine korrespondierende Verminderung der Aufwendungen gegenübersteht. Zur Vorbereitung ihrer technischen und regionalen Expansion hat die Viscom-Gruppe ihren Mitarbeiterstamm im Vergleich zum Ende des Vorjahresquartals um 17,3 % erhöht. Die zusätzlichen Personalkosten wirken sich nun im vollen Umfang aus. Zusätzlich investiert Viscom intensiv in Forschung und Entwicklung.
Mit dem Projekt 'Strategie 2010' werden auch die internen Strukturen der Viscom-Gruppe überarbeitet und optimiert, um sie an die Anforderungen einer weltweit wachsenden Organisation anzupassen. Ziele der Offensive sind außerdem die Stärkung der internationalen Vertriebs- und Servicekapazitäten sowie die Steigerung der weltweiten Bekanntheit der Marke 'Viscom'.
Für das Jahr 2007 geht das Management aufgrund der genannten Faktoren davon aus, einen Umsatz von 51 bis 54 Mio. EUR sowie eine EBIT-Marge von 6 bis 9 % erreichen zu können. Damit weicht das Management von der ursprünglichen Planung eines Umsatzes von 57 bis 60 Mio. EUR sowie einer zweistelligen EBIT-Marge ab.
'Wir sind überzeugt, dass die von uns ergriffenen Maßnahmen dazu beitragen, die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungschancen für die Viscom-Gruppe zu nutzen und mittel- und langfristig die Umsatz- und Ergebniserwartungen zu erfüllen', kommentiert Dr. Martin Heuser, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG.
Der vergleichsweise hohe Auftragseingang in der Berichtsperiode kann die Bedeutung des Umsatzrückgangs jedoch teilweise relativieren: Mit 24,7 Mio. EUR erreicht er fast das Niveau des Vorjahres von 24,9 Mio. EUR. 'Besonders erfreulich präsentiert sich der Auftragsbestand zum Halbjahresultimo. Mit 14,1 Mio. EUR liegt er um 5,3 Mio. EUR deutlich über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreshalbjahres', erläutert Ulrich Mohr, Finanzvorstand der Viscom AG. 'Der hohe Auftragsbestand zeigt den beginnenden Erfolg der von Viscom eingeleiteten Maßnahmen und lässt uns verhalten optimistisch auf die Entwicklung des Gesamtjahres 2007 blicken', ergänzt Volker Pape, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG. Vor allem der hohe Auftragseingang in Asien, mit einem Plus von 30% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist dabei vielversprechend.
Das EBIT erreicht in der Berichtsperiode -1.053 TEUR nach 4.092 TEUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, das Nachsteuerergebnis beträgt -633 TEUR (Vj. 566 TEUR). Bedingt ist dieser Rückgang vorrangig durch den hohen Fixkostenanteil der betrieblichen Aufwendungen. Dieser hat dazu geführt, dass dem Umsatzrückgang keine korrespondierende Verminderung der Aufwendungen gegenübersteht. Zur Vorbereitung ihrer technischen und regionalen Expansion hat die Viscom-Gruppe ihren Mitarbeiterstamm im Vergleich zum Ende des Vorjahresquartals um 17,3 % erhöht. Die zusätzlichen Personalkosten wirken sich nun im vollen Umfang aus. Zusätzlich investiert Viscom intensiv in Forschung und Entwicklung.
Mit dem Projekt 'Strategie 2010' werden auch die internen Strukturen der Viscom-Gruppe überarbeitet und optimiert, um sie an die Anforderungen einer weltweit wachsenden Organisation anzupassen. Ziele der Offensive sind außerdem die Stärkung der internationalen Vertriebs- und Servicekapazitäten sowie die Steigerung der weltweiten Bekanntheit der Marke 'Viscom'.
Für das Jahr 2007 geht das Management aufgrund der genannten Faktoren davon aus, einen Umsatz von 51 bis 54 Mio. EUR sowie eine EBIT-Marge von 6 bis 9 % erreichen zu können. Damit weicht das Management von der ursprünglichen Planung eines Umsatzes von 57 bis 60 Mio. EUR sowie einer zweistelligen EBIT-Marge ab.
'Wir sind überzeugt, dass die von uns ergriffenen Maßnahmen dazu beitragen, die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungschancen für die Viscom-Gruppe zu nutzen und mittel- und langfristig die Umsatz- und Ergebniserwartungen zu erfüllen', kommentiert Dr. Martin Heuser, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG.
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