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Allgemein | 26 April 2006

Deutschland ist in der Elektro-, Automations- und Medizintechnik führend

Die deutsche Industrie nimmt hinsichtlich der Innovationskraft in der Elektro-, Energie-, Automations- und Medizintechnik im internationalen Vergleich eine Spitzenpositionen ein.
Zu diesen Ergebnissen kommt der VDE-Innovationsmonitor 2006, eine Umfrage unter den 1250 Mitgliedsunternehmen des Verbandes. Gut zwei Drittel der VDE-Mitgliedsunternehmen werden laut Umfrage den Anteil neuer Produkte am Gesamtumsatz erhöhen. Die stärksten Impulse sind dabei von der Mikro- und Nanotechnik zu erwarten. Sieben von zehn befragten Firmen sehen diesen Bereich als Innovationsmotor Nr. 1 an. Deutschland hat seine Position als der führende Mikroelektronik-Standort in Europa weiter ausgebaut. Mehr als jeder zweite europäische Chip stammt mittlerweile aus deutscher Produktion.

Die größten Innovationschancen für Deutschland liegen laut VDE-Studie in der mittelständischen Unternehmensstruktur, im hohen Ausbildungsniveau der Absolventen sowie in der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschulen. Größte Hemmnisse sind Bürokratie und ungünstige gesetzliche Rahmenbedingungen. 30 Prozent der Unternehmen im VDE befürchten einen Expertenmangel, 44 Prozent gehen davon aus, dass der Bedarf an Elektroingenieuren weiter steigen wird. Die von den VDE-Mitgliedsunternehmen konstatierte Innovationskraft ist in der Bevölkerung wenig bekannt. Nach einer repräsentativen Befragung des VDE von 1000 Bundesbürgern sprechen lediglich fünf Prozent Deutschland die höchste Innovationskraft in den Zukunftstechnologien zu (Europa 7). Spitzenreiter ist laut Einschätzung aller Deutschen Japan mit 40 Prozent (Vorjahr: 37). Im Jahresvergleich konnten China (17 Prozent) und Südostasien (16 Prozent) die USA (12 Prozent nach 16 im Vorjahr) inzwischen von Platz zwei verdrängen.

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