Göpel und DLR-RM kooperieren
GÖPEL electronic, ein Anbieter von JTAG/Boundary Scan Lösungen, und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Robotik und Mechatronik (DLR-RM) haben im Rahmen einer Kooperation erstmals Applikationen der VarioCore® Technik für den Test von Weltraumausrüstungen entwickelt.
Die Lösung beruht auf dem Einsatz der innovativen JTAG/Boundary Scan Hardwareplattform SCANFLEX® und nutzt VarioCore® Module als rekonfigurierbares Interface zum flexiblen Test der elektrischen Peripherie von Weltraumrobotern.
„Die Wahl von VarioCore als Teil der Teststrategie für ein ingenieurtechnisch so beeindruckendes Projekt wie den Weltraumroboter ist für uns eine große Auszeichnung und gleichzeitig Anerkennung der Qualität und Leistungsfähigkeit unserer SCANFLEX Produktlinie", freut sich Thomas Wenzel, geschäftsführender Gesellschafter der Boundary Scan Division bei GÖPEL electronic. „Zusätzlich haben wir durch die Partnerschaft aber auch wichtige strategische Applikationserfahrungen gemacht, welche wir unmittelbar in zukünftige VarioCore Produktentwicklungen rückkoppeln werden.
Mit Hilfe des vom Institut für Robotik und Mechatronik entwickelten Weltraumroboters kann ein Servicesatellit an der Apogäumsmotordüse eines geostationären Satelliten andocken und Wartungsarbeiten durchführen. Um im Verlauf des Andockvorganges die exakte Position des Greifers in der Düse zu ermitteln, sind diverse Sensoren notwendig. Diese Sensoren müssen während der Systemabnahme mehrfach unter unterschiedlichen Umweltbedingungen (z.B. Betrieb im Vakuum, Thermaltests) getestet werden.
Das Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt nutzt VarioCore zur dynamischen Verifikation der Sensoren und Stimulation der Sensorinterfaces als eigenständigen IEEE1149.1 Testablauf. Als einheitliche hardwaretechnische Basis dient ein SCANFLEX JTAG/Boundary Scan Controller SFX/USL1149-B mit USB/LAN Anschluss für TCK Frequenzen bis 50MHz gekoppelt mit einem SCANFLEX TAP Transceiver SFX-TAP2 und einem SCANFLEX I/O Modul SFX5350. Nach Durchführung der traditionellen Boundary Scan Tests und Programmierungen, erfolgt innerhalb von Bruchteilen von Sekunden eine Rekonfiguration des SFX5350 „on the fly" mit speziellen VarioCore-IP™ zum Einsatz als mehrkanaliger Frequenzgenerator bzw. Frequenzzähler. Der Einsatz weiterer externer Instrumente wird dadurch überflüssig und auch der Verdrahtungsaufwand sinkt.
Der gesamte Test- und Rekonfigurationsablauf wird softwareseitig durch das JTAG/Boundary Scan Paket CASCON GALAXY® inklusive der gewünschten Nutzerinteraktionen gesteuert und dauert insgesamt nur wenige Sekunden.
Durch die VarioCore Technologie ist das SFX5350 jederzeit auch für andere Projekte mit spezifischen I/O Funktionen bis 125MHz rekonfigurierbar. Diese Flexibilität schützt nicht nur die Investments, sondern steigert auch die Fehlerabdeckung und minimiert den gerätetechnischen Aufwand.
Eine erste öffentliche Präsentation der Kooperation durch DLR-RM wird anlässlich der am 22. bis 23. Mai stattfindenden Boundary Scan Days®Reg von GÖPEL electronic stattfinden.
„Die Wahl von VarioCore als Teil der Teststrategie für ein ingenieurtechnisch so beeindruckendes Projekt wie den Weltraumroboter ist für uns eine große Auszeichnung und gleichzeitig Anerkennung der Qualität und Leistungsfähigkeit unserer SCANFLEX Produktlinie", freut sich Thomas Wenzel, geschäftsführender Gesellschafter der Boundary Scan Division bei GÖPEL electronic. „Zusätzlich haben wir durch die Partnerschaft aber auch wichtige strategische Applikationserfahrungen gemacht, welche wir unmittelbar in zukünftige VarioCore Produktentwicklungen rückkoppeln werden.
Mit Hilfe des vom Institut für Robotik und Mechatronik entwickelten Weltraumroboters kann ein Servicesatellit an der Apogäumsmotordüse eines geostationären Satelliten andocken und Wartungsarbeiten durchführen. Um im Verlauf des Andockvorganges die exakte Position des Greifers in der Düse zu ermitteln, sind diverse Sensoren notwendig. Diese Sensoren müssen während der Systemabnahme mehrfach unter unterschiedlichen Umweltbedingungen (z.B. Betrieb im Vakuum, Thermaltests) getestet werden.
Das Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt nutzt VarioCore zur dynamischen Verifikation der Sensoren und Stimulation der Sensorinterfaces als eigenständigen IEEE1149.1 Testablauf. Als einheitliche hardwaretechnische Basis dient ein SCANFLEX JTAG/Boundary Scan Controller SFX/USL1149-B mit USB/LAN Anschluss für TCK Frequenzen bis 50MHz gekoppelt mit einem SCANFLEX TAP Transceiver SFX-TAP2 und einem SCANFLEX I/O Modul SFX5350. Nach Durchführung der traditionellen Boundary Scan Tests und Programmierungen, erfolgt innerhalb von Bruchteilen von Sekunden eine Rekonfiguration des SFX5350 „on the fly" mit speziellen VarioCore-IP™ zum Einsatz als mehrkanaliger Frequenzgenerator bzw. Frequenzzähler. Der Einsatz weiterer externer Instrumente wird dadurch überflüssig und auch der Verdrahtungsaufwand sinkt.
Der gesamte Test- und Rekonfigurationsablauf wird softwareseitig durch das JTAG/Boundary Scan Paket CASCON GALAXY® inklusive der gewünschten Nutzerinteraktionen gesteuert und dauert insgesamt nur wenige Sekunden.
Durch die VarioCore Technologie ist das SFX5350 jederzeit auch für andere Projekte mit spezifischen I/O Funktionen bis 125MHz rekonfigurierbar. Diese Flexibilität schützt nicht nur die Investments, sondern steigert auch die Fehlerabdeckung und minimiert den gerätetechnischen Aufwand.
Eine erste öffentliche Präsentation der Kooperation durch DLR-RM wird anlässlich der am 22. bis 23. Mai stattfindenden Boundary Scan Days®Reg von GÖPEL electronic stattfinden.
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