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Elektronikproduktion | 13 März 2007

Siemens bereitet sich auf VDO-Verkauf vor

Bei der Abspaltung des Autozulieferers VDO bereitet sich Siemens laut einem Bericht auch auf einen Direktverkauf vor. Im Falle eines kompletten Verkaufs solle Goldman Sachs als beratende Bank zur Seite stehen.
Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland plant Siemens zwar weiter eine teilweise Veräußerung an der Börse, vorsorglich wird aber auch ein Direktverkauf vorbereitet. Mit dieser Doppelstrategie reagiert das Unternehmen auf Fehler der Vergangenheit, wie z.B. beim Verkauf der Mobilfunk-Sparte an BenQ. Für diesen Fall ist offenbar Goldman Sachs als beratende Bank vorgesehen.

Die Konkurrenz nutzt die derzeitige Situation derweil aus. Der Auto-Zulieferer Continental hat Interesse an VDO bekundet, um den Druck auf das Management zu erhöhen. Durch eine Fusion mit VDO würde Continental in die weltweite Spitzengruppe der Autozulieferer hinter Bosch vorrücken.

Die deutschen Autobauer sind allerdings eher dagegen, dass Siemens den Auto-Zulieferer VDO an Finanzinvestoren verkauft. Die Konzerne befürchteten, dass diese dann eine "kurzfristig orientierte Optimierung" betreiben könnten. Auch nach Meinung der IG-Metall sollte Siemens längerfristig die industrielle Führerschaft behalten.

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2017.12.04 21:30 V8.9.2-2