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RoHS | 07 März 2007

Initiative will Recycling von Elektronikschrott verbessern

Eine Initiative der UN, nichtstaatlichen Organisationen, wissenschaftlichen Instituten und Herstellern namens „Solving the E-Waste Problem“ (StEP) will bessere Verfahren zur Verwertung von Elektronikschrott entwickeln.
"Ziel ist es, die immer wertvoller werdenden Ressourcen zu retten und zu verhindern, dass sie die Umwelt verschmutzen", erklärt Rüdiger Kühr von der United Nations University in Bonn. Die Initiative will sich auf Standards zum Recycling einigen und das Dickicht nationaler und regionaler Regelungen transparent machen.
Zu den Mitstreitern zählen unter anderem Cisco, Dataserv, Dell, Ericsson, Hewlett Packard, Microsoft und Philips. Aus Deutschland sind außerdem das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, das Öko-Institut sowie die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mit engagiert.
Neben Edelmetallen wie Gold, Silber oder Palladium will man auch andere seltene Metalle wie Indium zurückgewinnen. "In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Preis für Indium versechsfacht," so Kühr.
In zahlreichen Entwicklungsländern wird das Recycling bislang dem informellen Sektor überlassen und findet beispielsweise in Hinterhofwerkstätten in China statt.
Eines der ersten Projekte in Europa, die die Initiative begleitet, ist die Evaluierung der Recycling-Direktive der EU. "Wir sind mit den Vorschlägen der EU einverstanden, sind aber der Ansicht, dass diese weiterentwickelt werden müssen,", so Kühr. Außerdem gehe es nur um die Verantwortung der Hersteller für das Recycling.

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