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© messe munchen gmbh Elektronikproduktion | 17 November 2014

electronica 2014: Willkommen in der Zukunft

Zu ihrem 50. Geburtstag glänzt die electronica mit einem herausragende Ergebnis: Mehr als 73.000 Besucher aus über 80 Ländern und 2.737 Aussteller aus 50 Ländern feierten das Jubiläum des weltweit größten Branchentreffs der Elektronikindustrie.
Die Internationalität der Besucher hat erneut zugenommen und stieg von 47 auf 50 Prozent. Die Zukunft, das zeigten die vier Messetage, ist vernetzt: von Wearables über das Auto bis hin zu ganzen Städten.

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, zieht Fazit: „Die electronica hat gezeigt: Die Welt wächst weiter zusammen. Damit dies möglich ist, braucht es globale Plattformen wie die electronica.“ Kurt Sievers, Fachbeiratsvorsitzender der electronica, EVP und General Manager Automotive, NXP Semiconductors, fasst zusammen: „Die globale Vernetzung und damit einhergehend die Frage nach der Sicherheit sind die Themen, die uns zukünftig begleiten. Erfolgstreiber ist die Elektronikindustrie, die ihren Kunden die Möglichkeit gibt, Anwendungen zu entwickeln, an die wir heute vielleicht noch gar nicht denken.“

Wachstumschancen bieten Branchen wie der Automobil- und Gesundheitssektor sowie die produzierende Industrie. Diese Aussichten sorgten für euphorische Stimmung in den Hallen. Getragen wird diese von den aktuellen Branchenzahlen. Christoph Stoppok, Geschäftsführer der Fachverbände Electronic Components and Systems sowie PCB and Electronic Systems des ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) erwartet, dass „im kommenden Jahr der Weltmarkt für elektronische Bauelemente um gut vier Prozent auf ca. 527 Milliarden US-Dollar zulegen wird.“

Weltleitmessecharakter bestätigt

Mehr als 73.000 Fachbesucher aus über 80 Ländern kamen nach München. Die Zufriedenheit unter den Besuchern ist auf einem Top-Niveau geblieben, wie die Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest zeigt: 96 Prozent bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut.

Zu den Top-Besucherländern zählten neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Italien, Österreich, Großbritannien und Nordirland, die Schweiz, Frankreich sowie die Tschechisch Republik und die USA. Einen signifikanten Anstieg gab es aus Italien, China, Österreich, Indien und Slowenien.

2.737 Aussteller aus 50 Ländern präsentierten ihre Produkte und Technologien. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung. Neben Deutschland zählten China, Taiwan, die USA, Großbritannien, Hongkong, Italien, Frankreich, die Schweiz und die Republik Korea zu den ausstellerstärksten Ländern (in dieser Reihenfolge). Die Ausstellerzufriedenheit verbesserte sich erneut gegenüber dem bereits hervorragendem Ergebnis von 2012.

CEO Roundtable und weiteres Rahmenprogramm

Bereits am ersten Messetag diskutierten die CEOs von Infineon Technologies, Freescale Semiconductor, NXP Semiconductors und STMicroelectronics die Herausforderungen und Möglichkeiten des Internet of Things (IoT). Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig: Die Chancen für die Halbleiterindustrie sind enorm. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Frage nach der Sicherheit zu. Erfolgreich startete die IT2Industry Conference. Mehr als 300 Besucher informierten sich über das industrielle Internet der Dinge.

Themen waren unter anderem M2M/Mobility, IT & Sensorik, IT & Sicherheit, Industriesoftware, Infrastruktur & Digitale Netze sowie IT & Energie. Zur embedded platforms conference kamen mehr als 160 Besucher. Auf dem Programm standen Vorträge zu Lösungswegen und Services für die Entwicklung von Embedded-Plattformen. Die electronica automotive conference fand ebenfalls mit mehr als 160 Teilnehmern aus 20 Ländern statt. Hier standen Sensor Fusion, Connectivity und Lighting im Mittelpunkt. Darüber hinaus fanden in den electronica Foren intensive Diskussionsrunden zu Themen wie Cyber Security, Leistungselektronik und Software statt.

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