Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Zollner Elektronikproduktion | 17 Juli 2014

Zollner: Partnerschaft mit Entwickler BRUSA

Die BRUSA Elektronik AG ist ein Schweizer Entwickler für Leistungselektronik für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Zollner hat nun eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Unternehmen vereinbart.
Dazu besuchte Mitglied des Vorstands Ludwig Zollner den Standort in Sennwald im Schweizer Kanton St. Gallen. Dort wurde mit CEO und Inhaber Josef Brusa die Zusammenarbeit beschlossen (siehe Bild). Die Entwicklung liegt bei den Denkern von BRUSA. Zollner unterstützt als Mechatronikdienstleister von der Industrialisierung bis zur Serienfertigung. Wir können uns als großer, leistungsfähiger und internationaler Partner einbringen. So ergänzen sich beide Seiten optimal und können ihre Stärken einbringen. Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, auch für den Endkunden.

Das Vertrauen zwischen den Unternehmen ist bereits durch die vorherige Zusammenarbeit in der Industrialisierung und Produktion für Automotive Produkte im Bereich eMobility gewachsen.

Vereinfachtes Laden von E-Autos

Ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit ist ein aktuelles Projekt zur Vereinfachung des Ladens von Elektro- und Hybridautos:

Experten sind sich einig, dass Elektroautos in der Zukunft kabellos geladen werden und dass durch diese Komfortsteigerung weitere Hemmschwellen der Elektromobilität abgebaut werden können. BRUSA hat nun ein Induktiv-Ladesystem entwickelt, das sich von bekannten Systemen besonders durch seine kompakte Bauart unterscheidet und den neuen Maßstab auf dem Gebiet des Induktionsladens setzt.

Kontaktloses Ladesystem aus zwei Elementen

Das neue System besteht lediglich aus Boden- und Fahrzeugplatte – die benötigte Leistungselektronik ist bereits integriert. Weder externe Wallbox noch Hochfrequenzkabel sind notwendig – ein absolutes Novum auf dem Gebiet der Induktivladesysteme, das Bauraum- und Kosten spart. Die beiden Gehäuse der Primär- und Sekundärspule beinhalten bereits sämtliche AC/DC-Wandler sowie Kommunikations- und Sicherheitseinrichtungen zur Fahrzeugpositionierung und Lebewesen-/Fremdobjekterkennung.

Dadurch wird auch die Installation der Bodenplatte beim Endkunden in der Garage zum Kinderspiel, da diese einfach an einer entsprechend abgesicherten Hausstromversorgung angeschlossen werden kann. Auf der anderen Seite wird auch beim Automobilhersteller die Fertigungs- bzw. Fahrzeugintegrationszeit wesentlich verkürzt, da nur eine Fahrzeugkomponente ins Fahrzeug eingebaut werden muss. Honoriert wurde die innovative Entwicklung bereits mit dem Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität (eCarTec-Award).

Effizienz von über 90 Prozent

Bei dem Prinzip der induktiven Energieübertragung wird mithilfe der Primärspule, die sich in diesem Fall in der Bodenplatte befindet, ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Die Sekundärspule – angebracht am Fahrzeugunterboden – wird von diesem Wechselfeld durchdrungen, wodurch eine Spannung induziert wird, die dafür sorgt, dass an der angeschlossenen Fahrzeugbatterie ein Ladestrom generiert wird. BRUSA ist es gelungen, dass die Energie beim induktiven Ladesystem (ICS) mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent und somit annähernd verlustfrei übertragen wird.

Das ICS von BRUSA ist für den Alltagseinsatz entwickelt worden und verfügt über diverse Sicherheitseinrichtungen, wie zum Beispiel die Fremdkörpererkennung. Das Ladesystem wird automatisch in Betrieb genommen sobald das Fahrzeug korrekt positioniert ist. Fahrzeug und Bodenplatte kommunizieren über Standard-W-LAN.

© Zollner

Zollner kann hier sein ganzes Spektrum der Leistungsfähigkeit einbringen. So unterstützt das Unternehmen bei der Entwicklung, bringt das Know-how aus dem Bereich induktive Bauelemente, Kunststofftechnik für die Gehäuse, Maschinenbau für die Anlage zur Serienfertigung und den kompletten Lebenszyklus von komplexen Automotive-Produkten vom ersten Muster bis zum Ersatzteilkonzept mit direkter Belieferung der Automobilhersteller in den weltweiten Märkten ein.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2017.12.13 22:15 V8.9.2-1