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© olgalis dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 Januar 2014

Osram startet gut ins neue Geschäftsjahr

Osram ist in einem weiterhin herausfordernden Umfeld gut in das seit Oktober laufende Geschäftsjahr 2014 gestartet.
Der Umsatz ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal währungsbedingt zwar leicht gesunken, stieg aber auf vergleichbarer Basis – also bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte – um zwei Prozent und beläuft sich auf 1,3 Milliarden Euro. Dabei erhöhte das Unternehmen den Anteil LED-basierter Produkte und Lösungen (Solid State Lighting – SSL) um rund sieben Prozentpunkte auf nunmehr 33 Prozent.

Das EBITA stieg um 12 Prozent auf 112 Millionen Euro, woraus sich eine Marge von 8,5 Prozent ergibt. Um Sondereffekte bereinigt erreichte das EBITA 123 Millionen Euro, beziehungsweise 9,3 Prozent vom Umsatz. Das Ergebnis vor Steuern ist um 26 Prozent auf 97 Millionen Euro gestiegen. Mit 68 Millionen Euro lag der Konzerngewinn nach Steuern auf dem durch eine außergewöhnlich niedrige Steuerquote begünstigten Vorjahresniveau. Angesichts der Entwicklung in den ersten drei Monaten bestätigt Osram den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

"Wir sind mit dem Beginn des Geschäftsjahres zufrieden. Die positiven Effekte unseres umfassenden Verbesserungsprogramms OSRAM Push werden zunehmend auf breiter Basis sichtbar. Wir haben unsere Ausrichtung auf profitables Wachstum fortgesetzt. Erstmals seit zwei Jahren hat Osram wieder eine berichtete EBITA-Marge von über acht Prozent erreicht. Gleichzeitig entwickelt sich unser LED-Geschäft weiter dynamisch und macht inzwischen ein Drittel unseres Umsatzes weltweit aus. Dies zeigt, dass wir den Übergang ins digitale Lichtzeitalter vorantreiben“, sagte Wolfgang Dehen, Vorsitzender des Vorstands der OSRAM Licht AG.

Die im Kontext von OSRAM Push geplanten kumulierten Brutto-Einsparungen sollen sich bis Ende des Geschäftsjahrs 2015 auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro belaufen. Ende des ersten Quartals lagen sie bei kumuliert knapp 540 Millionen Euro. Der Anstieg der bereinigten EBITA-Marge im ersten Quartal resultierte neben Verbesserungen und Einsparungen in Zusammenhang mit OSRAM Push auch aus höheren Kapazitätsauslastungen insbesondere bei Opto Semiconductors (OS).

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 wird bestätigt. Demnach erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis, das über dem weltweiten realen BIP-Wachstum liegt. Dieses wird aktuell mit rund drei Prozent prognostiziert (Quelle: IHS Global Insight). Das angestrebte Wachstum bei Osram berücksichtigt Umsatzeinbußen aufgrund der eingeleiteten Restrukturierung von Luminaires & Solutions.

Bei dem um besondere Ergebniseinflüsse bereinigten EBITA rechnet Osram mit einer Marge von mehr als acht Prozent. Zudem geht der Vorstand davon aus, dass im laufenden Geschäftsjahr der Konzerngewinn nach Steuern stark ansteigen wird. Der Free Cash Flow dürfte 2014 im dreistelligen Millionen Euro-Bereich, jedoch unter dem hohen Vorjahreswert liegen. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen getrieben durch einen höheren Zahlungsmittelabfluss aus Transformation sowie höheren Investitionen. Ferner erwartet Osram, eine Kapitalrendite (ROCE) zu erwirtschaften, die über den Kapitalkosten von 8,5 Prozent liegt.

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