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© feng-yu_dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 Januar 2014

Apple: 'Wir arbeiten nicht mit NSA zusammen.'

Apple hat Vorwürfe zurückgewiesen, es habe für den US-Auslandsgeheimdienst National Security Agency (NSA) eine Hintertür in seine Smartphones eingebaut.
Internetaktivist und Journalist Jacob Appelbaum hatte auf dem Chaos Communication Congress in Hamburg über Einzelheiten der Zugriffsmöglichkeiten der NSA auf das iPhone berichtet. So stützt er sich bei seinen Behauptungen auf ein Geheimdokument, welches durch Whistleblower Edward Snowden an die Öffentlichkeit gelangt war.

Demnach verfügt die NSA über eine Software namens Dropoutjeep, mit der iPhone-Nutzer praktisch vollständig überwacht werden können. Gegenüber den Medienkollegen von TechCrunch äußerte sich Apple mit den Worten, dass man "nie mit der NSA zusammengearbeitet hat, um eine Hintertür in eines der Produkte einzubauen." Zudem versichert man, dass man bis jetzt nichts von dem auf Apple Produkte ausgerichtete Programm der NSA wusste.

Ganz neu sind diese Vorwürfe jedoch nicht. Bereits im Sommer 2013 berichtete der Guardian über das NSA-Überwachungsprogramm Prism. So hieß es damals, dass Kundendatenbanken von insgesamt neun Unternehmen - darunter Apple, Google und Facebook - angeblich von der NSA durchsucht werden könnten. Apple und auch die anderen betroffen Firmen haben jedoch stets jegliche Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst dementiert.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-1