Leiterplatten | 07 Dezember 2006

Viele chinesische Leiterplatten-Hersteller sind noch nicht RoHS-konform

Nach dem Bericht "China Sourcing Report: Flexible PCBs" sind 34 Prozent der chinesischen Hersteller von flexiblen Leiterplatten noch nicht RoHS-konform.
Etwa 34 Prozent der Hersteller von flexiblen Leiterplatten in China haben noch nicht mit der Produktion RoHS-konformer flexibler Leiterplatten begonnen. Nach dem Bericht sind dies hauptsächlich die kleineren Hersteller, da der Umstieg teilweise hohe Investitionskosten verursacht.

"Die meisten chinesischen Hersteller haben ihre Fabriken auf einen aktuellen Stand gebracht und können nun bleihaltige Lötmaterialien auslaufen lassen", meint Mark A. Saunderson, Herausgeber des Berichtes.

"Für viele kleinere Hersteller sind allerdings die notwendigen Anlagen-Upgrades mit zu hohen Kosten verbunden", fügt er hinzu.

Trotz steigender Rohstoffkosten und der Kosten für die RoHS-Konformität werden die Hersteller in China ihre Produktion bis 2008 jährlich um 15 Prozent erhöhen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden die Hersteller dabei die Kosten für die RoHS-Konformität übernehmen.

"Dies ist beinah das Doppelte der für die weltweiten PCB-Hersteller erwarteten jährlichen Wachstumsrate von 8 Prozent", sagt Saunderson.

"Eine starke Nachfrage ist auf den boomenden Konsumelektronikbereich in Asien zurückzuführen, da flexible Leiterplatten inzwischen in vielen Produkten zu finden sind, von LCD TVs und Digitalkameras bis hin zu Mobiltelefonen und anderer Konsumelektronik", fügt er hinzu.

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