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Allgemein | 21 November 2006

Siemens-Affäre weitet sich immer mehr aus

Die Finanzaffäre bei Siemens nimmt immer größere Dimensionen an. "Von einem dreistelligen Millionenbetrag gehen wir noch nicht aus", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler am Montag. In der Finanzaffäre sind die Ermittler nach eigenen Angaben bis in die Vorstandsetage bei Siemens vorgedrungen.
Bereits vergangene Woche seien Vorstandsbüros bei der Großrazzia durchsucht worden. Allerdings gehörten Mitglieder des Zentralvorstands nicht zu den Beschuldigten.
Auch das Unternehmen selbst betonte, dass Vorstandschef Klaus Kleinfeld von der Staatsanwaltschaft nur als Zeuge gesehen werde. Er sei bisher auch nicht vernommen worden. Im Umfeld des Konzerns wurde zudem betont, die Ermittlungen konzentrierten sich auf einen Zeitraum um das Jahr 2002 herum, in dem Kleinfeld noch Siemens-Chef in den USA gewesen sei. Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird. Das veruntreute Geld soll möglicherweise für Schmiergeldzahlungen im Ausland eingesetzt worden sein.

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