Westeuropäische Elektronikindustrie trotzt weiterhin weltweitem Druck
Nach einer jährlich veröffentlichten Studie von Reed Electronics Research und Electronics.ca Publications belief sich die Elektronikproduktion in Westeuropa in 2004 auf 192 Milliarden Euro, was 19 % der weltweiten Produktion entspricht.
Im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 ist die Elektronikproduktion in Europa sehr stark auf unter 30 % zurückgegangen. Inzwischen hat sich dieser Trend trotz des hohen Preisdrucks gemäßigt, so dass für 2004 ein Rückgang von 0,7 % ermittelt wurde und für 2005 von 1,3 % vorausgesagt wird.
Der starke Rückgang im Kommunikations- und IT-Bereich hatte besonders Auswirkungen in Frankreich und Großbritannien, wo durch die niedrigere Nachfrage und die Verlagerung von Produktionslinien an kostengünstigere Standorte die Produktion zwischen 2000 und 2004 um 37 % beziehungsweise 45 % zurückging.
Deutschland, das im Automotive- und Industriebereich stark ist, war nicht so sehr betroffen. Nach einem Rückgang der Produktion um 16 % im Zeitraum bis 2002, ist Produktion in den nachfolgenden zwei Jahren wieder gestiegen, obgleich das Produktionsniveau von 2000 nicht mehr erreicht wurde.
Trotz eines Rückgangs in den letzten Jahren ist Italien weiterhin Europas viertgrößter Elektronikmarkt hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Im Jahr 2001 fiel das Land allerdings hinter Irland auf den fünften Platz zurück, konnte die alte Position aber in 2004 und 2005
zurückgewinnen.
Die Kommunikationstechnik, einschließlich der drahtgebundenen und drahtlosen Kommunikation, hatte seit dem Jahr 2000 den größten Anteil an der Elektronikproduktion - obwohl hier bis 2004 der Anteil an der Gesamtproduktion von 31 % auf 28 % gefallen ist. Im Gegensatz dazu konnte
die Industrieelektronik seinen Anteil von 18 % in 2000 auf 23 % in 2004 erhöhen. Nach wie vor herrscht in allen Bereichen ein hoher Preisdruck, besonders aber im Komponentensektor.
Details über den neuen Bericht sind auf der Website von Electronics.ca Publications verfügbar: Yearbook of World Electronics Data 2005 - Volume I (West Europe).
Der starke Rückgang im Kommunikations- und IT-Bereich hatte besonders Auswirkungen in Frankreich und Großbritannien, wo durch die niedrigere Nachfrage und die Verlagerung von Produktionslinien an kostengünstigere Standorte die Produktion zwischen 2000 und 2004 um 37 % beziehungsweise 45 % zurückging.
Deutschland, das im Automotive- und Industriebereich stark ist, war nicht so sehr betroffen. Nach einem Rückgang der Produktion um 16 % im Zeitraum bis 2002, ist Produktion in den nachfolgenden zwei Jahren wieder gestiegen, obgleich das Produktionsniveau von 2000 nicht mehr erreicht wurde.
Trotz eines Rückgangs in den letzten Jahren ist Italien weiterhin Europas viertgrößter Elektronikmarkt hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Im Jahr 2001 fiel das Land allerdings hinter Irland auf den fünften Platz zurück, konnte die alte Position aber in 2004 und 2005
zurückgewinnen.
Die Kommunikationstechnik, einschließlich der drahtgebundenen und drahtlosen Kommunikation, hatte seit dem Jahr 2000 den größten Anteil an der Elektronikproduktion - obwohl hier bis 2004 der Anteil an der Gesamtproduktion von 31 % auf 28 % gefallen ist. Im Gegensatz dazu konnte
die Industrieelektronik seinen Anteil von 18 % in 2000 auf 23 % in 2004 erhöhen. Nach wie vor herrscht in allen Bereichen ein hoher Preisdruck, besonders aber im Komponentensektor.
Details über den neuen Bericht sind auf der Website von Electronics.ca Publications verfügbar: Yearbook of World Electronics Data 2005 - Volume I (West Europe).
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